Anzeige

Truffle Pig: WPP, Daily Mail und Snapchat gründen Start-up für Native Advertising

Neue Native-Advertising-Agentur von WPP, Daily Mail und Snapchat.
Neue Native-Advertising-Agentur von WPP, Daily Mail und Snapchat.

Um besser die heutige Jugend zu erreichen geht WPP jetzt gemeinsam mit der Daily Mail neue Wege in Sachen Native Advertising. Eine gemeinsame Agentur, die vorerst in den USA tätig ist, soll ganz vorne im neue Werbegeschäft mitmitschen. Interessantes Detail: Beteiligt ist auch die Messaging-App Snapchat.

Anzeige
Anzeige

Mit Truffle Pig, so der Name des Start-ups, wollen alle drei Partner neue Werbemöglichkeiten, und damit neue Einnahmequellen, entwickeln. Im Vordergrund soll die Zielgruppe der so genannten Centennials, also unter 18-Jährige, stehen. Bei den Teenies stößt Snapchat auf besonders große Beliebtheit. Am Joint Venture sollen Daily Mail und WPP jeweils 40 Prozenthalten. Das US-Start-up Snapchat sei mit den restlichen 20 Prozent dabei, so der Guardian.

Bei der Erstellung von Kampagnen, sollen auch neue Wege im Storytelling gegangen werden, heißt es. Darüber hinaus leistet die Werbeagentur Social-Media-Management sowie Publikumserweiterung und -Analyse. Plattformen, auf denen Truffle Pig experimentieren will, sind neben Snapchat auch Dailymail.com und die für die jüngere Zielgruppe eingerichtete Plattform Elite Daily. Laut WPP sollen Kampagnen auf Kundenwunsch aber auch auf weiteren Plattformen stattfinden können.

Anzeige

„In einer digitalen Welt, überfüllt mit Inhalten, suchen Konsumenten Qualität“, erklärt Gründer und CEO Martin Sorrell. „Truffle Pig kombiniert das beste aus Medien, Inhalten und User Experience, um dem Verlangen nach gutem Storytelling nachzukommen.“ Jon Steinberg, CEO bei Daily Mail Nord-Amerika, ergänzt: „Ein Trüffelschwein findet das Seltene und Schmackhafte. Das können Medienunternehmen mit ihrer Nachfrage an neuen Erzählformaten und im Umgang mit neuen Werbe-Plattformen wie Snapchat gut gebrauchen.“

Zwischen Snapchat und Truffle Pig soll es eine spezielle Zusammenarbeit geben, um so genannte „3v“-Formate weiterzuentwickeln. Dabei handelt es um speziell für vertikale Screens optimierte Videos. Zudem dürfte das Joint Venture von den reichweitenstarken Partnerplattformen in besonderem Maße profitieren, wenn es um Nutzerdaten geht.

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*