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Brainpool: Raabs Rücktritt kostet 80 Mitarbeiter den Job

Stefan Raab hat das Ende seiner TV-Karriere angekündigt.
Stefan Raab hat das Ende seiner TV-Karriere angekündigt.

Das TV-Karriere-Ende von Stefan Raab hat auch Konsequenzen für die Mitarbeiter von Brainpool. Die Produktionsfirma bestätigte am Dienstag mehrere Medienberichte, nach denen sich das Unternehmen von 80 Mitarbeitern trennt. Laut Bild-Zeitung ist das fast jeder zweite Mitarbeiter.

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Wie der Express – der wie auch Bild und das Medienmagazin Dwdl berichtet – schreibt, sind die Mitarbeiter in einer Betriebsversammlung am Dienstagnachmittag über die Entlassungen informiert worden. Eine Brainpool-Sprecherin bestätigte: „Es wurden heute 80 betriebsbedingte Kündigungen zum Jahresende ausgesprochen – bedingt durch den Wegfall der Stefan Raab-Produktionen in 2016.“

Stefan Raab hatte gemeinsam mit seinem Sender ProSieben vergangene Woche angekündigt, sich im kommenden Jahr aus dem aktiven TV-Geschäft zurückzuziehen. „Ich habe mich entschlossen zum Ende dieses Jahres meine Fernsehschuhe an den Nagel zu hängen. ProSieben hat mir eine mehrjährige Vertragsverlängerung angeboten. Das hat mich sehr geehrt. Dennoch habe ich meine Entscheidung nach reiflicher Überlegung und mit Überzeugung getroffen.“Noch ist unklar, welche der Produktionen ProSieben auch ohne Stefan Raab realisieren kann. Der Stellenabbau deutet jedoch daraufhin, dass es nicht allzu viele sein werden.

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Alle Kommentare

  1. Für die Betroffenen bitter – aber es hätte ja auch sein können, daß Pro 7 den Vertrag nicht verlängert. Dann wäre das Thema auch durch gewesen.

    Daß eine Sendung nicht bis zum jüngsten Gericht läuft – damit muß man immer rechnen. Haarig wird’s für die Noch-Mitarbeiter trotzdem – in Kölle tummeln sich viele, die „irgendwas mit Medien“ machen wollen…

  2. Ach Herje!

    Bei dem Fachkräftemangel dürfte es ja nicht lange dauern bis diese bewährten Crewmen wieder ein nettes Plätzchen finden.

    Journalisten werden doch immer gebraucht …

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