WDR verlegt Neonazi-Diskussion aus Sicherheitsgründen in Studio

Verlegt eine öffentliche Diskussion in ein geschütztes Studio: Der Radiosender WDR5.
Verlegt eine öffentliche Diskussion in ein geschütztes Studio: Der Radiosender WDR5.

Der Westdeutsche Rundfunk hat sich dazu entschieden, eine öffentliche Diskussionsrunde zum Thema Rechtsradikalismus in ein geschütztes Hörfunkstudio zu verlegen. Die Veranstaltung des Radiosenders WDR5 sollte eigentlich im Rathaus Dortmund stattfinden. Aufgrund mehrerer Ereignisse in der jüngeren Vergangenheit haben Veranstalter und Behörden aber Sicherheitsbedenken.

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Mit der Verlegung ins Studio wolle man „eine störungsfreie und sichere Diskussion und Sendung“ gewährleisten, so der Sender. In jüngerer Vergangenheit habe es eine Serie von ausländerfeindlichen Demonstrationen der rechtsextremistischen Szene in Dortmund gegen syrische Flüchtlinge und Auseinandersetzungen am Protestcamp gegeben.

Die Diskussionsrunde zum Thema „Was stoppt rechte Hetze? – Dortmund wehrt sich gegen Neonazis“ findet nun in einem vom WDR nicht benannten Studio und ohne Publikum statt. Die Teilnahme am Podium soll telefonisch unter 0800 5678 555 und per Mail (stadtgespraech@wdr.de) möglich sein.

Diskutieren werden am heutigen Donnerstag ab 20.05 Uhr Burkhard Freier, Leiter des Verfassungsschutzes NRW, Ullrich Sierau, Dortmunder Oberbürgermeister und Prof. Dierk Borstel, Politikwissenschaftler an der FH Dortmund.

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