Journalisten-Spielzeug Google Trends zeigt nun auch Themen-Trends in Echtzeit an

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Google Trends bietet ab sofort auch Echtzeit-Analysen für Deutschland an. Nutzer können dabei auf der Trends-Seite von Google aktuelle Suchtrends aus aller Welt in Echtzeit verfolgen. Dies eignet sich besonders gut, um das Such-Interesse an aktuellen Groß-Ereignissen zu verfolgen oder angesagte Themen zu erkennen.

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So können mit Hilfe von Google Trends einerseits Themen identifiziert werden, für die das Interesse im Web gerade zunimmt. Andererseits kann das Such-Interesse an bestimmten Begriffen auch über einen längeren Zeitraum hinweg analysiert werden. Man kan die Trends auch nach Bereichen wie Unterhaltung, Business, Sport, Gesundheit, Schlagzeilen filtern. Laut Google handelt es sich bei dem aktuellen Update um die größte Erweiterung von Google Trends seit 2012.

Die Trend-Stories auf der Hauptseite zeigen auch eine Kurve mit der Entwicklung des Such-Interesses innerhalb der vergangenen 24 Stunden an.

Viele der Anpassungen basieren laut Google auf dem Feedback von Journalisten, die bereits mit Google Trends gearbeitet haben. Einige Anwendungsbeispiele: N24 nutzte Google Trends beispielsweise ausführlich bei der Berichterstattung über die Fußball WM 2014 in Brasilien. politik-digital.de hat mit Hilfe von Google Trends zur Bundestagswahl 2013 die Häufigkeit der Suchbegriffe „Merkel“ und „Steinbrück“ verglichen. Die Washington Post nutzte Google Trends für eine Visualisierung von Daten zum Klimawandel, mit der Nutzer Umweltproblme in Städten nachvollziehen konnten. Der Guardian und Buzzfeed nutzen Google Trend bei der Berichterstattung zur Parlamentswahl in Großbritannien. Buzzfeed erstellte eine Karte der meistgesuchten Parteichefs nach dem jeweiligen Wahlkreis. Und der Guardian nutzte Trends während der Wahlkampagne, um zu zeigen, nach welchen Informationen die Wähler mithilfe von Google über die Kandidaten suchten.

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