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24 Milliarden Dollar: Airbnb schon wertvoller als Hotelgigant Marriott

Airbnb-Gründer Brian Chesky: Die Investoren lieben sein Geschäftsmodell
Airbnb-Gründer Brian Chesky: Die Investoren lieben sein Geschäftsmodell

Der Goldrausch im Silicon Valley geht weiter. Wie das Wall Street Journal berichtet, steht der digitale Zimmervermittler Airbnb vor dem Abschluss einer massiven Finanzierungsrunde über knapp eine Milliarde Dollar, die das 2008 gegründete Internet-Unternehmen mit enormen 24 Milliarden Dollar bewerten soll. Dabei verliert Airbnb aktuell immer noch dreistelligen Millionenbeträge.

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Es ist wieder so weit: Die schönste Zeit des Jahres liegt vor uns – ab in den Urlaub soll es gehen! Immer öfter ziehen Reisende dabei eine Privatunterkunft, wie sie Airbnb vermittelt, Hotels vor. Airbnb wurde im August 2008 von den Studenten Brian Chesky und Joe Gebbia gegründet – natürlich in San Francisco.

Der Name ist Programm: „Airbed and Breakfast“ heißt die Langfassung, Luftmatratze und Frühstück also. „Der Zugang ist wichtiger als der Besitz“, beschrieben die Gründer einst ihr Mission Statement. Inzwischen bietet Airbnb Zimmer in 192 Ländern und über 35.000 Städten an: Die mittlerweile 1,2 Millionen Inserate haben 35 Millionen Menschen rund um den Globus eine Unterkunft vermittelt.

Bewertung schießt binnen eines Jahres von 10 auf 24 Milliarden Dollar

Mit anderen Worten: Airbnb ist neben dem Mitfahrvermittler Uber eine der gigantischsten Erfolgstories der Sharing Economy. Entsprechend haussiert die Bewertung: von vier Milliarden Dollar  Anfang 2013 über zehn Milliarden Dollar im Frühjahr vergangenen Jahres auf nunmehr 24 Milliarden Dollar! Diese Größenordnung nennt das Wall Street Journal mit Verweis auf die üblich gut unterrichteten Kreise, die über eine Finanzierungsrunde berichten, die bis zu eine Milliarden in Kassen spülen soll.

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Airbnb habe interessierten Investoren dabei einen Einblick in die nähere Geschäftsentwicklung gewährt: So sollen die Umsätze in diesem Jahr auf bis zu 900 Millionen Dollar anziehen, nachdem sie 2013 noch bei 250 Millionen Dollar gelegen hatten.

Bereits wertvoller als Marriott Hotels

Allerdings: Profitabel arbeitet Airbnb noch lange nicht. Rund 150 Millionen Dollar dürfte das US-Internet-Unternehmen, in das der Schauspieler und Startup-Unternehmer Ashton Kutcher frühzeitig investierte, dieses Jahr noch verlieren. Bis Ende des Jahrzehnts will Airbnb indes hochprofitablel arbeiten: Die Umsätze sollen bis 2020 auf gewaltige 10 Milliarden Dollar, der Vorsteuergewinn auf 3 Milliarden Dollar anschwellen.

Geld verdient Airbnb an den Buchungsgebühren: drei Prozent kommen von Inserenten, sechs bis 12 Prozent von den zahlenden Gästen. Auf Basis der angestrebten Bewertung von 24 Milliarden Dollar überflügelt der Zimmervermittler sogar den Hotel-Giganten Marriott, der aktuell an der Wall Street mit 21 Milliarden Dollar bewertet wird.

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