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Monster-Start: „Jurassic World“ stellt Umsatz-Weltrekord auf

„Jurassic World“ mit Chris Pratt und Dinosauriern
"Jurassic World" mit Chris Pratt und Dinosauriern

Wahnsinns-Start für das neueste Dino-Abenteuer "Jurassic World: Unglaubliche 511,8 Mio. US-Dollar hat der Film am Premieren-Wochenende weltweit eingespielt – so viel wie kein Filmstart zuvor. Auch in Deutschland gab es einen furiosen Start - mit 900.000 Besuchern trotz tollem Wetter.

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Mit dem Einspielergebnis von 511,8 Mio. US-Dollar am Startwochenende verdrängte „Jurassic World“ den bisherigen Spitzenreiter der Welt-Startwochenende-Charts „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 2“. Das Finale der „Potter“-Saga sammelte an seinem ersten Wochenende im Sommer 2011 stolze 483,2 Mio. US-Dollar ein.

204,6 Millionen Dollar spielte „Jurassic World“ in den USA ein, 100,8 Mio. in China. In den USA verpasste der Film damit einen neuen Startrekord, den hält weiterhin „Marvel’s The Avengers“ mit 207,4 Mio. Weitere Umsatz-Giganten waren für „Jurassic World“ Großbritannien mit 29,6 Mio. US-Dollar, Mexiko mit 16,2 Mio., Südkorea mit 14,4 Mio. und Frankreich mit 12,5 Mio. In Deutschland kamen umgerechnet 11,1 Mio. zusammen.

Die Ausmaße des Kassenerfolgs sind durchaus überraschend, zumal der dritte und bislang letzte Teil der „Jurassic Park“-Serie, die 1993 mit dem Blockbuster von Regisseur Steven Spielberg nach der Romanvorlage von Michael Crichton ihren Anfang nahm, bereits 14 Jahre zurücklag und seinerzeit nicht an die Vorgängererfolge anknüpfen konnte. Spielberg wirkte diesmal als Executive Producer und überließ Colin Trevorrow die Inszenierung, in der Chris Pratt („Guardians of the Galaxy“) und Bryce Dallas Howard („Spider Man 3“) die Hauptrollen spielen.

Schon nach dem Startwochenende hat „Jurassic World“ die Produktionskosten von geschätzten 150 Mio. Dollar damit mehr als dreimal eingespielt und liegt auf Kurs, auch den ersten Teil der Dino-Saga zu überbieten, der 1,03 Mrd. US-Dollar erlöste. Allerdings lief der vor 22 Jahren in den Kinos – inflationsbedingt wären 1,03 Mrd. US-Dollar heute 1,70 Mio. Mrd. – und das wäre nur die Inflation in den USA.

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Der Rest der Box-Office-Charts im Überblick:

In Deutschland lockte „Jurassic World“ seine 900.000 Zuschauer in rund 720 Kinos an. Platz 2 geht an „Spy – Susan Cooper Undercover“ mit gerade mal 90.000 Besuchern. Ein weiteres Indiz dafür, dass der Sommer die Kino-Zahlen in Deutschland deutlich beeinflusste und „Jurassic World“ bei schlechtem Wetter sicher noch stärker angelaufen wäre. Für den dritten Rang reichten „San Andreas“ sogar 50.000 Leute, der zweitstärkste Neustart war „Rico, Oskar und das Herzgebreche“ mit ebenfalls 50.000 Sehern.

In den USA machte „Jurassic World“ mit dem Startrekord von 204,6 Mio. US-Dollar die Konkurrenz ebenfalls platt. „Spy“ kam auf 16,0 Mio. US-Dollar, „San Andreas“ auf 11,0 Mio. In den Welt-Charts belegt „San Andreas“ den zweiten Platz – mit 53,5 Mio. spielte er aber nur etwas mehr als ein Zehntel des „Jurassic World“-Ergebnisses ein. „Spy“ kam auf 29,5 Mio.

Jens Schröder / Nils Jacobsen

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