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Mitarbeiter sollen mobil denken: New York Times sperrt Redakteuren die Homepage

Dean Baquet, Chefredakteur der New York Times.
Dean Baquet, Chefredakteur der New York Times.

Die New York Times greift zu ungewöhnlichen Methoden, um den Horizont ihrer Mitarbeiter zu erweitern. Denn in dieser Woche herrscht unter Chefredakteur Dean Baquet Computerverbot. Zumindest können die Mitarbeiter von Desktop-Rechnern aus nicht mehr auf die Homepage der NYT zugreifen. Die Aktion soll dabei helfen, die Sinne für Mobil-Inhalte zu schärfen.

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Wenn die Journalisten versuchen, von ihren Desktops aus das eigene Angebot aufzurufen, würden sie darauf hingewiesen zu Smartphone oder Tablet zu greifen. Die Newsseite der NYT werde bereits in mehr als 50 Prozent aller Fälle mobil aufgerufen. Die außergewöhnliche Aktion solle dabei helfen, mobilen Inhalten eine noch höhere Bedeutung zu verleihen.

In einer Memo von Herausgeber Arthur Ochs Sulzberger Jr., Chefredakteur Dean Baquet, CEO Mark Thompson und Editorial Page Editor Andrew Rosenthal heißt es, man habe vergangenes Jahr im Mobile-Segment zwar kräftig in Schwung gekommen. „Aber wir glauben fest daran, dass wir noch weiter gehen müssen.“

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Doch auch bei der Times gibt es keine Regeln ohne Ausnahmen: Von der Maßnahme betroffen sei lediglich die Homepage der Nachrichtenseite, schreibt das Wall Street Journal. Artikelseiten sollen von der Sperre ausgenommen werden. Und auch Mitarbeiter, die aus arbeitstechnischen Gründen nicht auf die Homepage verzichten können, sollen Zugriff bekommen – über einen Tagespass.

 

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