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Talk-Streit: NDR hielt Jauch angeblich für „unbelehrbar und uneinsichtig“

NDR-Intendant Lutz Marmor und sein Talker Günther Jauch
NDR-Intendant Lutz Marmor und sein Talker Günther Jauch

Eine Woche nach der stilvollen Trennung ist es offenbar an der Zeit, schmutzige Wäsche zu waschen. In einer Vorabmeldung berichtet Der Spiegel, dass Günther Jauch bereits im vergangenen Jahr mit einer Kündigung seines ARD-Vertrages gedroht hätte. Grund: Der NDR soll ihm untersagt haben, seinen Medienanwalt als Gast einzuladen.

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Laut Spiegel ereignete sich der Vorgang im vergangenen April. Schriftlich hatte der Talk-Moderator Eingriffe in seine journalistische Unabhängigkeit beklagt und das fehlende Vertrauen von Seiten der ARD.

So soll es zur Eskalation gekommen sein, als Jauch in einer Sendung über den Umgang der Presse mit Prominenten den bekannten und anerkannten Medienanwalt Christian Schertz einladen wollte. Allerdings vertritt dieser zugleich auch den Talker selbst. Von dieser Idee war der Sender offenbar wenig begeistert, weil der Moderator kaum unbefangen hätte agieren können.

Im NDR erinnere man sich – laut Spiegel – noch daran, dass sich Jauch als „unbelehrbar“ und „uneinsichtig“ gezeigt hätte. Am Ende verzichtete der Talker dann doch auf seinen Anwalt als Gast.

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Als Reaktion auf diesen Streit soll sich Jauch dann noch einmal schriftlich beim NDR-Intendanten beschwert haben. Inklusive Kündigungsdrohung.

Wie sich das Verhältnis zwischen dem Norddeutschen Rundfunk und seinem Star-Talker daraufhin veränderte, ist nicht bekannt. Klar ist allerdings, dass Jauch eine Verlängerung seines Vertrages über das Jahr 2015 hinaus ablehnte. Offizielle Begründung: „Sowohl aus beruflichen als auch aus privaten Gründen“ hätte er das Angebot des NDR nicht angenommen.

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