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Linda, Vera, Oprah & Co. – die Vorgängerinnen von Gruners Barbara-Magazin

Hurra! Endlich ein eigenes Magazin!
Hurra! Endlich ein eigenes Magazin!

Im Herbst bringt Gruner + Jahr mit Barbara ein neues Frauenmagazin in hoher Auflage (350.000) auf den Markt. Das Besondere: Mit TV-Moderatorin Barbara Schöneberger hat das Magazin eine Prominente als Namensgeberin. Moment mal. So besonders ist das auch wieder nicht. Im Ausland und auch hierzulande gab und gibt es einige Frauenmagazine mit Moderatorinnen als Galionsfigur.

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Linda

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Das Blatt, das Barbara am ähnlichsten sieht, heißt Linda und erscheint in unserem sympathischen Nachbarland Niederlande. Namensgeberin ist, Sie ahnen es, die auch bei uns bekannte TV-Moderatorin Linda de Mol. Die Typo des Magazin-Namens erinnert schon mal an das Wenige, was man bisher von Barbara gezeigt hat. Und blond ist Frau Schöneberger ja auch …

Linda de Mol nutzt das Magazin auch, um ihre gemeinnützige Stiftung zu promoten. 2010 sorgte das Magazin sogar mal für ein Skandälchen, als ein Callboy als Abo-Prämie ausgelobt wurde. Genau wie Barbara erscheint Linda monatlich. Linda wäre ein gutes Vorbild. Immerhin hat das Magazin mit Linda Mode, Linda Wohnen, Linda.meiden (für junge Frauen) und L’Homo (für homosexuelle Männer) schon einige Ableger. Da geht was!

Vera

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Vermutlich nicht verglichen werden möchte Barbara dagegen mit Vera. Das Beispiel aus dem Jahre 2002 zeigt, dass ein prominenter Name allein nicht schon den Erfolg garantiert. Das hässliche Heftchen, das 2002 nur einmal erschien (Druckauflage damals immerhin 210.000), trug den Namen der Sat.1-Trash-Talkerin Vera Int-Veen und war optisch und inhaltlich ein Graus. Die “Zeitschrift mit Gesicht” (Eigenwerbung) erschien im selben Verlag, wie das gleichfalls erfolglose Magazin Fliege des TV-Pfarrers Jürgen Fliege.

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O – The Oprah Magazine

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Wie man es richtig macht, zeigt der One-Woman-Medienkonzern Oprah Winfrey in den USA. Seit 2000 publiziert die Talkshow-Königin auch ihr eigenes Print-Magazin. Seit 2002 gibt es einen Ableger in Südafrika. 2004 erreichte die verkaufte Auflage von O in den USA über 2,4 Mio. Exemplare. Queen O ist in der Regel bei jeder Ausgabe allein auf dem Cover zu sehen. Ausnahmen: 2009 gab es je eine Ausgabe, auf der Oprah das Cover je einmal mit First Lady Michelle Obama und Talkshow-Kollegin Ellen de Generes teilte

Rosie

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Sogar bei Gruner haben sie schon mal ein Personality-Magazin mit einer TV-Moderatorin gemacht. Rosie hieß das Heft mit Talkshow-Moderatorin und Schauspielerin Rosie O’Donnell als Galionsfigur, das bei Gruners verkaufter US-Dependance erschien. 2002 schmiss die streitbare O’Donnell bei ihrem eigenen Magazin hin, weil ihr der Verlag angeblich zu sehr hineinregierte. Es folgte ein peinvoller Rechtstreit zwischen G+J US und Rosie O’Donnell, der damit endete, dass keine Seite Schadensersatz zugesprochen bekam.

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