Anti-Bild-Protestler stört die „Datterich“-Promi Aufführung mit Döpfner und Markwort

Helmut Markwort als Dummbach, Springer CEO Mathias Döpfner als Bennelbächer
Helmut Markwort als Dummbach, Springer CEO Mathias Döpfner als Bennelbächer

Der gebürtige Darmstädter und Focus-Herausgeber Helmut Markwort spielt seit Jahren immer wieder beim Darmstädter Mundart-Theaterstück "Datterich" mit. Eine Promi-Aufführung, u.a. mit Axel-Springer-CEO Mathias Döpfner, wurde jetzt von Schauspielern gestört, die gegen die Griechenland-Berichterstattung der Bild-Zeitung protestierten.

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Laut Darmstädter Tagblatt waren es Schauspieler des Darmstädter Theaterprojekts „Schulden. Eine Befreiung“, die den „Datterich“-Promi-Abend im Darmstädter Staatstheater mit Protestrufen unterbrachen. Die Protestler waren in weiße, altgriechisch anmutende Gewänder gekleidet und richteten ihren Protest vor allem gegen Springer-Chef Döpfner. Bei Springer erscheint die Bild-Zeitung, die wegen ihrer kritischen und teils polemischen Berichterstattung über die Griechenland-Krise immer wieder in die Kritik geraten ist.

In der Promi-Ausgabe des „Datterich“ spielten neben Markwort und Döpfner auch der Wirtschaftsexperte Bert Rürup, der frühere ARD-Börsenexperte Frank Lehmann, der TV-Regisseur Volker Weicker und der Präsident des Fußball-Bundesliag Aufsteigers SV Darmstadt 98, Rüdiger Fritsch. Im Publikum saß u.a. Harald Schmidt.

Helmut Markwort ist bei der Anzeigenzeitung Darmstädter Tagblatt übrigens einer der Herausgeber und Gesellschafter.

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