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Springer-Chef Döpfner: Die Welt soll jede Woche eine „stärkende“ Beilage bekommen

Mathias Döpfner kündigte an, dass Welt zukünftig noch mehr Beilagen bekommt.
Mathias Döpfner kündigte an, dass Welt zukünftig noch mehr Beilagen bekommt.

Das Beilagenangebot der Welt soll ausgebaut werden. Im Verlagshaus Axel Springer verfolge man die Pläne, die Tageszeitung ein Mal pro Woche durch eine Beilage zu stärken. Das erklärte Springer-Vorstand Mathias Döpfner beim Reporter-Forum in Hamburg. Derzeit liegen dem Blatt von Chefredakteur Jan-Eric Petersen regelmäßig die Bilanz und das Kunstmagazin Blau bei.

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Bei der Beilagenstrategie für die Welt gehe es darum, das Blatt „dadurch attraktiver“ zu machen, erklärte Döpfner. Ziel sei es, jede Woche ein journalistisches Produkt beizulegen, um Die Welt auch unterscheidbarer von anderen Qualitätszeitungen zu machen. Neben der Stärkung des Hauptblattes schaffe die Strategie aber auch „weitere Kompetenzfelder“, sagte Döpfner.

Bisher liegen der Welt mit Bilanz und Blau zwei Magazine bei, die sich auf Wirtschaft und Kunst spezialisieren. Die Welt am Sonntag setzt schon lange auf das Modemagazin Icon, das auch digital verfügbar ist. Döpfner kündigte an, dass auch alle anderen Beilagen digital erweitert werden sollen.

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Alle Kommentare

  1. Nach langer Zeit hatte ich auf mehreren Geschäftsreisen mal wieder die Gelegenheit ein paar Bordexemplare der Welt in die Hand zu bekommen. Nach gefühlten fünf Jahren Weltabstinenz muss ich sagen, dass ich wirklich Glück hatte, den Niedergang dieses Blattes nicht als Leser begleiten zu müssen. Diese Mengen an Nichtinformation, serviler Schreibe und Stammtisch benötigen in der Tat eine Stärkung. Aber sicher nicht in Form von, mit Werbung vollgestopften, Beilagen. Mehr Mut und Standing bei den Redakteuren, mehr Sorgfalt bei der Verfassung der Artikel und eine Erklärung, warum dafür Geld ausgeben werden soll, wären nicht schlecht. Das gegenwärtige Motto ist Leere.

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