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Kanzlerin Merkel: Facebook zu haben, ist so schön wie „eine ordentliche Waschmaschine“ zu haben

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Seit dieser Woche ist Mutti Merkel auch bei Instagram unterwegs, und zeigt ihre Welt durch die Objektive der "offiziellen Fotografen des Bundeskanzleramts". Angeleiert hat das ihr Presse-Chef Steffen Seibert, der die Arbeit der Kanzlerin transparenter machen will. Aber was hält die Bundeskanzlerin eigentlich persönlich von sozialen Netzwerken? Offenbar nicht so viel, wenn sie Facebook mit einer Waschmaschine vergleicht.

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Beim Evangelischen Kirchentag in Stuttgart saß die Bundeskanzlerin auf dem Podium und stellte sich den Fragen der Zuschauer. Es ging um die Vorratsdatenspeicherung und die Digitalisierung. Gegen Ende wird es dann persönlich: Die Moderatorin leitet die Frage des 11-jährigen Tobias weiter, der von Angela Merkel wissen möchte, wie sie persönlich zu Facebook und Co. stehe.

Ihre Antwort: „Dass es Facebook gibt, ist für viele glaube ich toll. Aber auch Facebook wird nicht das ganze Leben glücklich machen. Es ist schön, dass man das hat. So schön, wie wenn man ein Auto hat oder eine ordentliche Waschmaschine.“ Man dürfe aus der „puren Existenz von Facebook nicht entnehmen, dass ich automatisch tolle Freunde habe“, mahnt Mutti Merkel.

Zuvor geht es noch um ihr allgemeines Kommunikationsverhalten in sozialen Netzwerken. Auch hier macht Merkel deutlich, dass die Initiative offenbar nicht von ihr selbst aus geht. Wie und wo sie erscheint, das werde in Absprache mit dem Bundespresseamt, also ihrem Presse-Chef Steffen Seibert, entschieden. Die Kanzlerin erkenne aber, dass die Menschen „Interesse dran“ hätten, mehr über Bilder zu erfahren. „Das ist auch ok.“

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