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WiWo: Bauer Media-Umsatz sinkt, Gewinn steigt – Betriebsrat kritisiert Sparkurs

Verlegerin Yvonne Bauer: neue Produkte gegen den Negativ-Trend im Printmarkt
Verlegerin Yvonne Bauer: neue Produkte gegen den Negativ-Trend im Printmarkt

Der Umsatz des Hamburger Medienhauses Bauer Media ist im vergangenen Jahr um rund 100 Mio. Euro gesunken. Das berichtet die WirtschaftsWoche. Durch Sparmaßnahmen konnte das Konzernergebnis jedoch gesteigert werden. Der Betriebsrat kritisiert den Kurs des Traditionsverlages.

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Wie die WirtschaftsWoche (gehört wie MEEDIA zur Verlagsgruppe Handelsblatt) online berichtet, betrug der Umsatz von Bauer Media 2014 2,2 Mrd. Euro, im Jahr zuvor seien es noch 2,3 Mrd. Euro gewesen. Der Verlag hat offiziell bislang keinerlei Zahlen für das zurückliegende Geschäftsjahr kommuniziert.

Bauer sieht unter Verlegerin Yvonne Bauer den Fokus nach wie vor im Printgeschäft. „Während andere sich aus dem Kerngeschäft verabschieden, haben wir seit 2011 gut 100 neue Zeitschriften gestartet, davon über 20 in Deutschland“, sagte Konzerngeschäftsführer Jörg Hausendorf der WirtschaftsWoche.

Die Magazine hätten im Jahr 2014 1,7 Mrd. Euro Umsatz beigesteuert, also den Löwenanteil. Bauer publiziert hierzulande u.a. TV Movie, tv14, Bravo, Closer, Intouch, Cosmopolitan, People und zahlreiche Yellow-Zeitschriften. Zum Unternehmen gehören weltweit 600 Zeitschriften sowie Beteiligungen an 50 Radio- und TV-Sendern.

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Der Betriebsrat kritisiert den anhaltenden Sparkurs im Hause Bauer. Die WiWo zitiert Betriebsratschef Jörn Lade mit den Worten: „Die Leute arbeiten hier mehr und länger, verdienen im Schnitt 20 Prozent unter Tarif und haben nur noch 25 statt 30 Tage Urlaub im Jahr.“

 

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