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Mord war zu gewöhnlich: Presserat rügt Bild wegen Täter-Foto

Ruft seine Leser auf, den Presserat zu rügen: Bild-Chefredakteur Kai Diekmann.
Ruft seine Leser auf, den Presserat zu rügen: Bild-Chefredakteur Kai Diekmann.

Der Deutsche Presserat rügt die Bild-Zeitung – nicht unbedingt eine Schlagzeile von der Sorte "Mann beißt Hund", aber in diesem Fall wird der Entscheid für Diskussionen sorgen: Dass die Hamburger Regionalredaktion das Foto eines 16-jährigen Mörders unverpixelt veröffentlichte, ist aus Sicht der Ethik-Instanz nicht vom Pressekodex gedeckt. Grund: Dieser Mord sei keine "in ihrer Art besonders schwere Straftat". Bild wehrt sich und ruft seine Leser zum öffentlichen Protest gegen den Presserat auf.

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Bild berichtete im März vergangenen Jahres von der Ermordung der 18-jährigen Lisa-Marie, die von einem ihrer besten Freunde erwürgt und in einem Maisfeld versteckt worden war. Laut Bild hatte sich der Täter noch an der Suche nach der Vermissten beteiligt, bis er letztlich überführt und im Oktober vergangenen Jahres zu neun Jahren Gefängnis und Psychiatrie verurteilt wurde.

Bild veröffentlichte das Foto des Mörders und kassierte dafür eine Rüge des Deutschen Presserats, der Ethik-Instanz im Journalismus. Bild kassiert Rügen durch den Presserat wie die Öffentlich-Rechtlichen den Rundfunkbeitrag – man lebt irgendwie ein Stück weit davon. Doch über diesen Tadel zeigt sich Bild-Chefredakteur Kai Diekmann besonders verärgert. Denn die Veröffentlichung des Fotos sei nach Auffassung des Presserats deshalb nicht in Ordnung, weil die Tat nicht „außergewöhnlich“ genug gewesen sei. Wörtlich heißt es in der Begründung: „Bei der Tat handelt es sich zwar um eine schwere, nicht jedoch um eine außergewöhnlich schwere und in ihrer Art und Dimension besondere Straftat…“.

Die Bild-Zeitung macht die Rüge heute in eigener Sache zum Thema. In ihrem Artikel heißt es, Bild-Chef Kai Diekmann habe dem Presserat zwei Mal geschrieben und eine Erläuterung gefordert. „Wie außergewöhnlich schwer und besonders muss ein Täter sein Opfer umbringen, dass der Presserat eine entsprechende Berichterstattung für zulässig hält?“, so Bild.

Presserat

Die Bild-Zeitung beschwert sich in ihrer Ausgabe von Dienstag über eine Rüge des Presserats.

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Bild zieht bei der Berichterstattung in eigener Sache alle Boulevard-Register: Neben der emotionalisierenden Aufmachung („Das denkt der Presserat über den Mord an unserer Tochter Lisa“, dazu ein Aufmacherfoto der Hinterbliebenen mit Teddybär und Porträtbild von Lisa-Marie), fordert Diekmann seine Leser dazu auf, den Presserat zu rügen. „Sagen Sie dem Presserat Ihre Meinung.“ Dazu veröffentlicht die Redaktion Telefonnummer und Adresse der Ethikinstanz, eine Aufforderung zum personalisierten Protest der Bildleser-Crowd.

Der Presserat hat seine Entscheidung, die MEEDIA vorliegt, gegenüber dem Springer-Blatt verteidigt. „Anlass für die Berichterstattung war die zweifellos verabscheuungswürdige Tat“, heißt es in der Stellungnahme. Grundlage der Entscheidung sei der im März 2013 novellierte Pressekodex gewesen, der die Kriterien, die „in einzelnen Fällen dafür sprechen können, dass identifizierende Berichterstattung ethisch vertretbar ist.“ Und weiter: „Eines dieser Kriterien ist, ob es um eine ‚außergewöhnlich schwere oder in ihrer Art und Dimension besondere Straftat‘ geht, wie es im Kodex heißt. Mord, das Verbrechen gegen das Leben selbst, ist stets eine schwere Straftat, darüber gibt es keinen Zweifel. Das Plenum des Deutschen Presserats hat sich (…) nach langer Debatte bewusst festgelegt: Auch Mord rechtfertigt nicht in jedem Fall die identifizierende Berichterstattung. Es ist nun Sache der Beschwerdeausschüsse, eine Spruchpraxis dazu herauszubilden.“

Mit Blick auf die in Frage stehende Tat argumentiert der Presserat: „Wir sind zu dem Ergebnis gekommen, dass auch die furchtbare Tat von Lukas M. die Identifikation des Täters für ein großes Publikum nicht ethisch rechtfertigt. Denn andere Punkte, die wir laut Ziffer 8 ebenfalls zu erwägen haben, sprechen dafür, dass er hätte anonymisiert werden müssen. Vor allem die  Tatsache, dass Lukas M. zur Tatzeit erst 16 Jahre alt war, also deutlich noch ein Jugendlicher, sprach nach Ansicht des Ausschusses erheblich gegen eine identifizierende Berichterstattung. Nur so ist der Bescheid gemeint: Aus Sicht des Ausschusses war die Tat, so scheußlich sie war, nicht derart monströs, dass dahinter alle anderen Erwägungen, insbesondere die des Jugendschutzes, zurückzutreten haben.“

Das Fazit in der Logik des Gremiums fällt knapp und geradezu soldatisch aus: „Beschwerde begründet, öffentliche Rüge, Ziffer 8.“

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Alle Kommentare

  1. In den Kommentaren spürt man die Pro- und Contrawelt der BILD-(Nicht)Leser. Aber geht es denn um die Sache? Ich lese „Resozialisierung“. Ich lese „16-jähriger Jugendlicher“. Argumente, Mörder nicht abzubilden?

    Natürlich muss man die Tat sehen. Mal ohne BILD. Da tötet ein Mensch. Heimtückisch. Bewusst. Beteiligt sich auch noch an Suchmaßnahmen. Ebenfalls in Heimtücke. Dieser Mensch erwartet Milde, weil er noch nicht volljährig ist. Also: Zur Begehung der Tat reicht die Minderjährigkeit. Das gilt dann auch für jene, die sich einer Resozialisierung entziehen.

    Der Presserat hat gerügt. Die BILD ist sauer. Das ist das eine Thema. Jede Zeitung aber lebt von Schlagzeilen. Egal, welcher Art. Jede Zeitung hat ihre Leser. Der Markt bestimmt die Auflage und den Absatz. Ob ich das billig oder nicht, so ist das halt.

    Längst haben schwere Taten den Bereich des sog. schutzwürdigen Täteralters erreicht. Man muss überlegen, ob hier ein Umdenken in der Wertung der möglich fehlenden Reife erfolgen müsste. Denn die Reife eines Täters beginnt nicht mit dem gesetzlichen Erwachsenwerdens.

    Eins ist klar: Wer tötet, schadet der Gemeinschaft auf der schlimmsten aller möglichen Weisen.

  2. „Bild kassiert Rügen durch den Presserat wie die Öffentlich-Rechtlichen den Rundfunkbeitrag – man lebt irgendwie ein Stück weit davon. Doch über diesen Tadel zeigt sich Bild-Chefredakteur Kai Diekmann besonders verärgert. “

    Lesen Sie bitte diesen Satz noch einmal, lieber Marvin Schade.
    Würden Sie ihn tatsächlich noch einmal so schreiben?

    Ich bin auf etwas angewiesen, ich lebe „irgendwie ein Stück weit davon“. Und dann bin ich darüber „besonders“ verärgert (also über alle anderen Rügen auch verärgert, nur nicht „besonders“).

    Merken Sie was?

    1. Beachten Sie den Unterschied zwischen „sich verärgert zeigen“ und „verärgert sein“. Sicherlich freut sich die Bild auch über diese Rüge, denn sie liefert Publicity und viel Stoff für weitere Publikationen und solche auffallenden Reaktionen („sich verärgert zeigen“) wie hier dargestellt. Solche Rügen bringen die Bild in den öffentlichen Fokus und stellen eine willkommene Angriffsfläche für Hass und Wut dar, die ja von der Bild inflationär genutzt werden.

      Bevor Sie also das nächste Mal jemandes Formulierung kritisieren, lesen Sie den Satz am besten selbst noch einmal. Der Schein trügt oft.

      1. haha…. da hat jemand wohl die Grundschule inkl. Leseunterricht übersprungen und ist direkt auf die Henri-Nannen-Schule gegangen 😀

  3. Dass der Mord an einem Mädchen von den Eltern anders wahr genommen wird, als von Journalisten oder der sogenannten Allgemeinheit, liegt auf der Hand. Perfide ist die Art der Aufmachung, und die Instrumentalisierung der Eltern für eine Geschichte. Der Witwenschüttler Diekmann sollte sich lieber weiterhin über die Saugkraft von Rosbergs Damenbinde unter dem Helm machen.

    Wir brauchen z. B. Presserat und Bildblog.de um negative Ausrisse der schreibenden Zunft aufzuzeigen.

  4. In ihrer Art besonders schwere Straftat…
    Wenn ich das bloss lese, kommt mir die Galle hoch. Wer eine anderen Menschen derart umbringt ghört verwahrt und das Hirn ausgewechselt.
    Vielleicht reicht schon ne Gehirnwäsche, dass wenn der Täter ausrastet er automatisch Blumen bringt anstelle jemand umzubringen.

    1. „Wer eine anderen Menschen derart umbringt ghört verwahrt und das Hirn ausgewechselt.“

      Aha. Haben Sie da mal versucht und dabei einen Fehlgriff erlitten?

      „Vielleicht reicht schon ne Gehirnwäsche, dass wenn der Täter ausrastet er automatisch Blumen bringt anstelle jemand umzubringen.“

      Vielleicht würde das bei Ihnen auch funktionieren – Blumen statt seltsame Kommentare?

  5. Der neue Bürgermeister vom Bezirk Pavlou Mella von Thessaloniki, wohnt in einen zweistöckigem Haus in Polichni, Hlektra straße. Das Haus gehört seinen Schwiegereltern, denen er die Gehwege gemacht hat mit öffentlichem Geld, während es gesetzt ist für die übrigen Bürger sich ihre Gehwege selber zu machen. Es sind so gute Menchen daß die Schwiegermutter (Georgia)frühmorgens ertabt wird wie sie Kätzchen in den Mülleimer wirft Natürlich nicht die einigen… solche Menschen können keine Tiere lieben) und auch mit dem Besen auf die Straßenhunde losgeht. Das Geld wird für die Gehwege der Familienmitglieder investiert es bleibt kein Geld Übrig für die Tiere. Solche Leute regieren Griechenland. Kein Wunder daß kein Fortschritt kommt.

  6. Herr Conen hat absolut recht. Dem gibt es nichts hinzuzufügen.
    Und Herrn Jochen empfehle ich, am späteren Abend mal in Neukölln ein bißchen spazieren zu gehen. Dann ändert er möglicherweise seine Meinung über eine bestimmte Gruppe von 16-jährigen Kindern (sic!). Wahlweise auch in HH-Wilhelmburg, Köln-Kalk, Duisburg, Wilhelmhaven etc.

    1. Alles was man sich fragen sollte ist doch, ob das unverpixelte Bild irgendeinen Mehrwert für die Leser hat. Zumal es ja auch schon öfters vorgekommen ist, dass sich später rausstellte (natürlich ohne das genauso ausführlich darüber berichtet wurde), dass die abgebildete Person gar nicht der Täter war. Was hat man dann erreicht außer einen Unschuldigen durch den Dreck zu ziehen?

      Aber selbst, wenn nicht „aus Versehen“ der falsche abgebildet wird. Was bringt es, das Bild zu haben? Die einzigen, die solche Fotos brauchen, sind doch im Grunde selber Verbrecher: http://www.welt.de/vermischtes/article106394394/Lasst-uns-das-Schwein-tothauen.html

      Aber Hauptsache der deutsche Wutbürger kann mal wieder seinem Hass und seiner Wut freien Lauf lassen und hat jemanden, an dem er sie konkret auslassen kann. Vom gesellschaftlichen Standpunkt aus, ist das aber einfach nur finsterstes Mittelalter und die Bild bedient mit sowas ja auch nur die niedersten und primitivsten Instinkte von irgendwelchen Leuten, denen so ein niedriges Niveau irgendwie sinnvoll für unsere Gesellschaft erscheint.

      1. Warum?

        Der deutsche Täter und sein Opfer kannten sich von der Feuerwehr in Tornesch – was haben Neukölln, Köln, Duisburg und Wilhelmshaven damit zu tun? Warum empfehlen Sie nicht Spazierengehen im Kreis Pinneberg, liebe Bild-Leserin? Passt nicht zu den Bild-PI-Sarrazin-Drohkulissen für ‚kleine‘ Leute, die keine der Städte je gesehen haben, stimmt’s?

    2. habe die letzten 12 Jahre in Neukölln gelebt und verstehe ehrlich gesagt nicht, was sie meinen… was soll passieren, wenn man da abends spazieren geht?

    3. Wirres Zeug. Das Opfer und der Täter kannten sich von der Freiwilligen Feuerwehr. Warum empfehlen Sie nicht, sich mal bei der Feuerwehr umzugucken? Weil Sie dann Ihre wenig subtilen Hass gegen Ausländer und die üblichen Kuhdorf-Ängste samt PI-Propaganda nicht ausleben könnten? Der Täter namens Lukas ist übrigens Deutscher – blöd, was?

    4. Och, wieso Hamburg-Wilhelmsburg nur am späten Abend besuchen? Wilhelmsburg ist auch am Tage ganz schön – ganz besonders jetzt im Sommer!
      🙂

    5. Sie haben Herr Conen’s Kommentar schlichtweg nicht verstanden, das macht ihren Beitrag ziemlich lächerlich, ich empfehle Ihnen mal nach „Deutscher Presserat“ und dem „DJV“ zu googeln.

  7. BILD hat in der Sache völlig recht, schiesst aber mit Kanonen auf Spatzen. Der Presserat ist eine zutiefst lächerliche Veranstaltung, ein „zahnloser Papier-Tiger“, eine längst vergessene Ansammlung von Maulhelden und Wichtigtuern. Er ist ein privater Verein, in dem überflüssige Minderleister aus überflüssigen privaten Vereinen wie der niedergehenden Mini-„Gewerkschaft“ DJV oder mancher „Kita-Erpresser“ von Verdi sich als links-grüne „Reichsschrifttumskammer“ eine Kompetenz anmaßen, die sie natürlich nicht haben; die „willigen Vollstrecker“ der so genannten „Lügenpresse“, ein Reflex auf deren Wut über die verlorene Deutungshoheit.
    Bei den „Sprüchen“ handelt es sich nach der einschlägigen Rechtsprechung der staatlichen Gerichte um private Meinungsäußerungen, wie sie gem Art. 5 GG schlechthin jedermann zu allem und jedem abgeben kann, auch zu Berichten der BILD-Zeitung. Dass die sich über die Steilvorlage freut und sie nutzt, verwundert nicht.
    Allerdings ist nicht plausibel, warum ein Verein, der aus politisch-ideologischer Verbohrtheit Zensur über die freie Presse (gottlob erfolglos) versucht, noch immer mit (geringen) Finanzmitteln aus dem Bundeshaushalt alimentiert wird – warum die Rot-Grünen vom Presserat und BILD nicht?

    1. (…) von Maulhelden und Wichtigtuern … Minderleister … “Kita-Erpresser” … links-grüne “Reichsschrifttumskammer” die “willigen Vollstrecker” … “Lügenpresse” … die Rot-Grünen vom Presserat“

      So viel Hass, so viel zivilisatorische Minderleistung. Und das alles nur weil … ein bräunlicher Michel den Presserat für „links-grün“ hält … Peinlich.

  8. Das Vorgehen der BILD ist wirklich dreist und unverschämt. Schon bei Erwachsenen darf man fast nie identifizierend berichten, damit die Täter nicht nach Verbüßung ihre Strafe ausgrenzt und damit zur Last der Gesellschaft werden.
    Gäfgen ist da einer der wenigen zulässigen Ausnahmen.
    Bei Kindern steht der Realsozialisierungsgedanke noch deutlich mehr im Vordergrund. Da muss wirklich eine extrem schlimme Straftat geschehen sein, um hier eine identifizierende Berichterstattung zu erlauben.

    1. @Jochen: Sie glauben also an Re-Sozialisierung? Das finde ich schön. Schöner wäre aber die gelungende Sozialisierung bereits im Kindesalter. Damit zukünftige Täter nicht „zur Last der Gesellschaft“ werden… Mir stinkt es, wie man in Deutschland schwerkriminelle Jugendliche immer wieder mildest bestraft, um sie zu re-sozialisieren. Und wenn man über solche Täter „identifizierend berichtet“, tut man denen doch höchstens noch einen Gefallen. DAS wäre für mich der einzige Grund, auf derart un-sozialisierbare Täter, die es leider schon viel zu viele gibt, Rücksicht zu nehmen, indem man sie nicht zeigt. Aber an Re-Sozialisierung glaube ich schon lange nicht mehr. Nicht, wenn kriminelles Verhalten in Deutschland immer nur unter dem Gedanken der Re-Sozialisierung bestraft wird. Jeder U-Bahn-Totschläger kommt doch hier mit Verständnis davon. DAS entwürdigt in Deutschland die Opfer, nicht irgendeine Boulevard-Berichterstattung.

      1. Ach liebe BILD-Leserin,

        haben Sie schon einmal drüber nachgedacht, warum Ihre erklärte Lieblingszeitung nichts über gelungen resozialisierte Täter berichtet?
        Ich sage es Ihnen: Es bringt keine Auflage. Keiner kauft die BILD, um über die vielen tausende Täter zu lesen, die erfolgreich resozialisiert wurden. Also schreibt die BILD eben nur über die, bei denen es schief ging. Und, oh Wunder, Leute wie Sie glauben dann eben, dass Resozialisierung gar nicht funktioniert.

        Sie tun mir leid.

      2. @ Moe: Kleines Zitat aus dem „Welt“-Artikel (ich weiß, wieder Springer…) „Lynch-Mob in Emden“, das mir gerade zufällig in die Hände fiel:

        Er wirkt geläutert, kleinlaut, selten habe man bei Jugendsachen mit solch einsichtigen Tätern zu tun, sagt Oberstaatsanwalt Klaus Visser.

        Zitat Ende…

      3. @BILD-Leser/in: Sie wissen aber schon, dass sich dieses Zitat auf diejenige Person bezieht, die auf Grund der identifizierbaren Berichterstattung über einen vermeintlichen Täter, zu einem Lynchmob aufgerufen hat.

        Diese Person ist nicht deswegen geläutert und kleinlaut, weil die BILD sein Foto ungepixelt veröffentlicht hat. Es ist also genau der Gegenbeweis zu ihrer Meinung.

      4. Ja, das weiß ich. Nichts destotrotz bezieht sich die Aussage des Richters hier auf „Jugend(straf)sachen“ im Allgemeinen. Zumindest so, wie das Zitat wiedergegeben wurde… Damit ist das für mich dann exemplarisch – wenngleich natürlich die Aussage eines einzelnen Richters, falls Sie das jetzt auch noch anmerken möchten…

      5. allein der name „BILD-Leserin“ sagt doch schon genug aus…
        Ich versteh nicht wie man so einen Müll kaufen kann…
        Es ist so als kaufe man sich Klopapier nur mit dem Unterschied, dass es nicht so weich ist, teurer ist und man irgendwann merkt dass da ja schon Scheiße drauf ist….
        die BLÖD ist also in etwa auch nur ein Statussymbol… für Wesen die gerade intelligent genug sind ihren Stuhlgang zu kontrollieren…. also knapp 50 IQ

      6. Noch was… die Welt gehört auch zum Axelspringerverlag, also ist praktisch die BLÖD für Vermieter… und daher ist deren Jornalismus genauso unterirdisch wie der der BLÖD

    2. These:
      Der Hintergrund der Veröffentlichung ist Hetze gegen Straftäter mit Migrationshintergrund und schlussendlich in diesem Zusammenhang Hetze gegen Migranten.
      Die Leser sollen das Bild sehen und sich erregen das man den offenbar deutschen Lukas M. offen zeigt, während andere gepixelt werden und auch deren Namen nicht so offen präsentiert werden.
      Und um von sich und der Hetze abzulenken und den Presserat Mundtot zu machen hetzt man die Leser auf.

      Wäre diese These korrekt, ist die Blöd ein gefährliches Hetzblatt, dessen „Chef“ ein Krimineller Volksverhetzer der ein gefährliches Hetzprogramm fahren will und sich damit beschäftigt dieses immer weiter auszubauen.
      Denn wo Volksverhetzung drin ist, steht nicht Volksverhetzung drauf.

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