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Höhere Vergütung, Urlaub und Spesen: Streik der freien dpa-Fotografen

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DJV und dju fordern von der dpa faire Bedingungen für Fotojournalisten

Lokführer, Erzieher, Briefträger – und jetzt auch Journalisten: Die festen freien Fotografen der Deutsche Presse Agentur (dpa) treten am Montag in Streik. Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) und die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju in ver.di) fordern höhere Vergütungen, Spesen und geregelten Urlaub.

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Anlass ist die am 01. Juni beginnende dritte Verhandlungsrunde mit der dpa über Honorare und Vertragskonditionen der festen freien Fotojournalisten. Seit Jahren wurden die Vergütungssätze für Fotoaufträge nicht verändert – deshalb fordern DJV und dju eine Anhebung der Honorare, klare Regelungen zum Urlaubsentgelt sowie die Beibehaltung und Klarstellung von Regelungen zur Übernahme von Auslagen wie Fahrtkosten und Datenkommunikation.

„Es kann nicht sein, dass engagierte Kolleginnen und Kollegen seit Jahren vertröstet werden, die dpa werde sich ihrer Anliegen annehmen. Das Einfrieren von Vergütungen können wir nicht akzeptieren“, kritisierten DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken und dju-Bundesgeschäftsführerin Cornelia Haß. Der von der dpa-Geschäftsführung ins Spiel gebrachte „Bonustopf“ für Sondernutzungen ihrer Bilder durch die Agentur sei kein angemessener Ausgleich dafür. Die Kriterien für Ausschüttungen seien intransparent und führten zu ungerechten Ergebnissen.

Die Fotojournalisten werden außerdem diesen Montag in den Streik treten. Wie der DJV-Pressesprecher Hendrik Zörner gegenüber MEEDIA bestätigte, findet der Streik der Fest-Freien parallel zur dritten Verhandlungsrunde mit der dpa in Berlin statt.

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Feste freie Fotografen der #dpa streiken heute. Es geht um höhere Vergütungen, Spesen und Urlaub.

Posted by Deutscher Journalisten-Verband on Montag, 1. Juni 2015

Konken und Haß riefen die angestellten Redakteure sowie auch andere Freie dazu auf, Solidarität mit den festen Fotojournalisten zu zeigen.

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Alle Kommentare

  1. Das Ergebnis bis jetzt : 2,5% Honorarerhöhung nach 8 Jahre, keine Beteiligung an den Zweitverwertungserlösen und vor allem : KEINE TARIFVERTRAGLICHE REGELUNG …
    Und djv & verdi stimmen zu !

  2. es gibt hunderte von freien Fotografen mit prekärer Auftragslage, die sich alle zehn Finger danach abschlecken würden, auch für geringe Honorare überhaupt für dpa fotografieren zu dürfen. Und darunter sind nicht mal die Schlechtesten…

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