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12 Mio. sehen DFB-Pokal-Sieg von Wolfsburg, RTL stark mit „100 witzigsten RTL-Momenten“

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So viele wie vor einem Jahr beim Match zwischen Bayern München und Borussia Dortmund waren es zwar nicht, doch auch das DFB-Pokal-Finale 2015, das der VfL Wolfsburg gegen Dortmund gewann, war ein Mega-Quotenhit. 11,97 Mio. sahen es im Ersten - 40,7%. Im Anschluss drehte RTL auf, holte mit den "100 witzigsten RTL-Momenten aller Zeiten" starke Zahlen.

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Samstag wissen müssen:

1. DFB-Pokal-Finale lockt 11,97 Mio. zum Ersten, 360.000 zu Sky

14,25 Mio. waren im Vorjahr dabei, als Bayern München Borussia Dortmund besiegte, 12.61 Mio. waren es 2013 beim Finale München-Stuttgart, 13.64 Mio. 2012 beim Sieg der Dortmunder gegen den FC Bayern und nur 7,07 Mio. beim 2011er-Finale zwischen Duisburg und Schalke. Dieser Wert wurde 2015 also klar übertroffen – und auch wenn die Zahlen der Jahre 2012 bis 2014 verfehlt wurden, sind die 11,97 Mio. Zuschauer und der Marktanteil von 40,7% natürlich ein großartiges Ergebnis für Das Erste. Auch in den beiden jungen Zielgruppen gewann das Finale unangefochten: mit 5,99 Mio. 14- bis 59-Jährigen und 39,1%, sowie 3,90 Mio. 14- bis 49-Jährigen und 39,0%. Im Anschluss ging es aber schnell bergab für Das Erste: Den „Sportschau-Club“ wollten nur noch 3,11 Mio. (15,5%) sehen. Bei Sky kam das Finale unterdessen auf 360.000 Zuschauer und einen guten Marktanteil von 1,2%.

2. ZDF hält im Gesamtpulikum dagegen, RTL dreht nach Ende des Finals auf

Stärkster direkter Konkurrent des Fußballs war am Samstagabend der ZDF-Krimi aus der Reihe „Stubbe – Von Fall zu Fall“. Immerhin 3,73 Mio. sahen die Wiederholung aus dem Jahr 2011 – 12,5%. Drittstärkster Prime-Time-Sender war RTL, das sich mit „Life! Dumm gelaufen“ aber nur 1,87 Mio. Leute und 6,3% erkämpfte. Dafür lief es für die Kölner aber nach Ende des Finals super: „Die 100 witzigsten RTL-Momente aller Zeiten“ hievten 2,67 Mio. Seher auf gute 14,5%, 1,41 Mio. 14- bis 49-Jährige sogar auf tolle 18,9%. Damit war die Sendung am Samstag das stärkste Nicht-ARD-Programm in der jungen Zielgruppe.

3. ProSieben und Sat.1 scheitern mit ihren Spielfilmen

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Keine Chance auf halbwegs gute Quoten hatten am Samstagabend ProSieben und Sat.1. Mit ihren Spielfilmen blieben sie komplett unter Soll. So kam ProSieben um 20.15 Uhr mit „Paycheck“ nur auf 870.000 14- bis 49-Jährige und 8,6%, mit „Cowboys & Aliens“ danach auch nur auf 580.000 und 8,6%. Bei Sat.1 blieb „Meine Frau, unsere Kinder und ich“ um 20.15 Uhr mit nur 540.000 jungen Zuschauern bei schwachen 5,3% hängen, „Der Womanizer“ erreichte im Anschluss mit 460.000 auch nur 5,8%.

4. Zweite Privat-TV-Liga auch schwach, Vox dreht spät mit den „Medical Detectives“ auf

Auch Vox, RTL II und kabel eins kamen um 20.15 Uhr nicht an ihre Normalwerte heran. So sahen den Vox-Film „Trennung mit Hinderniessen“ nur 340.000 14- bis 49-Jährige (3,3%), RTL IIs „Dancing in the Streets – Body Language“ ähnliche 310.000 (3,0%) und die kabel-eins-Serie „Navy CIS“ mit zwei Episoden immerhin 400.000 (4,6%) und 470.000 (4,5%). Vox punktete allerdings noch zu später Stunde: Um 23.15 Uhr sahen den „Medical Detectives“ 570.000 junge Menschen beim Ermitteln zu – stolze 8,2%.

5. „Krone der Volksmusik“ starke Fußball-Alternative, Düsseldorfer Feuerwerk holt 4,5% im WDR

Starke Zahlen trotz DFB-Pokal gab es um 20.15 Uhr für das mdr Fernsehen: 1,17 Mio. Leute schalteten „Das Beste aus 15 Jahren Krone der Volksmusik“ ein – tolle 4,0% für den mdr, dessen 12-Monats-Durchschnitt bei 1,9% liegt. In der Prime-Time-Wertung musste sich das mdr Fernsehen am Samstag damit nur dem Ersten, dem ZDF, RTL und ProSieben geschlagen geben. Selbst Sat.1 landete dahinter. Um 22.45 Uhr lockte dann das WDR Fernsehen noch größere Menschenmengen vor die Fernseher: Die Live-Übertragung des Feuerwerks beim Düsseldorfer Japantag – „Feuerzauber über Düsseldorf“ – schauten sich 930.000 Leute an – stolze 4,5%.

Hier finden Sie bei MEEDIA täglich die Top 20 des Gesamtpublikums, der 14- bis 49-Jährigen und der 14- bis 59-Jährigen. Eine Liste aller Quoten-Analysen der Vergangenheit lesen Sie immer an dieser Stelle.

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