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Anti-Logos: So erhöht das Social Web den Druck auf die Fifa-Sponsoren

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Fifa-Präsident Sepp Blatter (Foto: dpa) steht in der Kritik

Nach dem Korruptions-Skandal wird die Kritik an der Fifa-Entscheidung, die Weltmeisterschaft 2022 in Katar stattfinden zu lassen, immer lauter. Twitter-Nutzer fordern die Sponsoren mit Anti-Logos zum Rückzug auf. Die ersten Geldgeber gehen bereits auf Distanz, Visa droht sogar mit Beendigung des Engagements.

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Auslöser der erneuten Protestwelle ist die Festnahme hochrangiger Fifa-Funktionäre vom FBI und die Ermittlungen wegen Korruption, Betrug und Geldwäsche – vor allem bei der Vergabe der kommenden Weltmeisterschaften nach Russland (2018) und Katar (2022).

Die Rufe nach Konsequenzen werden immer lauter – auch bei Twitter. Mit eindringlichen Anti-Logos, die auf die Missstände in Katar hinweisen, werden die Großsponsoren aufgefordert, sich von der Fifa zurückzuziehen:

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Wie Spiegel Online berichtet, haben sich einige, sehr wichtige Sponsoren nach dem Korruptions-Skandal bereits von der Fifa distanziert. Das Kreditunternehmen Visa zum Beispiel veröffentlichte in einem Statement, man sei von den aktuellen Entwicklungen enttäuscht und werde sein Engagement überdenken, sollte die Fifa nicht sofort Veränderungen vornehmen. Auch Coca Cola ließ mitteilen, man habe angesichts der ernsten Anschuldigungen wiederholt Bedenken ausgedrückt. „Diese lange Kontroverse hat die Mission und die Ideale der Fifa-Weltmeisterschaft befleckt“, zitiert SpOn den Konzern. Auch McDonalds nehme die jüngsten Vorgänge sehr ernst. Adidas hingegen betonte, das Engagement aufrecht erhalten zu wollen.

Visa, Coca Cola, Adidas und McDonalds gehören zu den finanzstärksten und damit wichtigsten Sponsoren der Fifa. Ein Rückzug dieser Geldgeber würde für den Weltfußballverband einen erheblichen wirtschaftlichen Schaden bedeuten.

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