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Bayern auch Quoten-Meister, Wolfsburg und Leverkusen Letzter und Vorletzter im Samstags-Ranking

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Die Bundesliga-Saison ist zu Ende, Zeit auch für die Bilanz der Sky-Zuschauerzahlen. Die Nummer 1 war auch diesmal Bayern München - mit klarem Vorsprung vor Dortmund und Schalke. Letzter in der Popularitätsskala wurde der auch sportlich abgestigene SC Freiburg. In der Tabelle der Samstagnachmittagsspiele belegen Wolfsburg und Leverkusen die letzten Plätze.

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Schauen wir vor dem Saison-Fazit aber noch auf den 34. Spieltag. Auch hier wurden ja traditionell alle neun Matches parallel am Samstag um 15.30 Uhr ausgetragen. 1,67 Mio. sahen die Übertragungen insgesamt, der drittbeste Wert der Saison. Nur an zwei Spieltagen im Winter waren mehr Leute dabei. Der Marktanteil von 14,5% war hingegen sogar der allerbeste der Sky-Bundesliga-Geschichte. Nie zuvor war eine Bundesliga-Übertragung also so erfolgreich wie an diesem Samstag.

1,09 Mio. der 1,67 Mio. entschieden sich für die Konferenz – am letzten Spieltag keine Überraschung, schließlich transportiert die Konferenz die Spannung am besten. Bei den Einzeloptionen war ein Mix aus den Spielen, in denen es um viel ging und denen der Top-Teams am erfolgreichsten. So sahen 140.000 Fans das Match zwischen dem in Abstiegsgefahr befindlichen Hamburger SV und Schalke 04. 130.000 entschieden sich für das Europa-League-Platz-Finale zwischen Dortmund und Bremen, 100.000 für das bedeutungslose Match des FC Bayern gegen Mainz. Hoffenheim und Hertha kamen auf 90.000 Zuschauer, Hannover und Freiburg auf 60.000. Nur jeweils 30.000 Zuschauer fanden die Einzelpartien zwischen Paderborn und Stuttgart – trotz Abstiegsgefahr für beide -, sowie Mönchengladbach und Augsburg. Sogar jeweils weniger als 5.000 Seher lockten Köln und Wolfsburg, sowie Frankfurt und Leverkusen an – offiziell also 0,00 Mio. Überraschend ist das aber nicht, in den Matches ging es um nichts mehr.

Die Zuschauer-Abschlusstabelle führt wie gehabt der FC Bayern an. Er war auch in diesem Jahr unangefochten die Nummer 1 in der Popularitätsskala. Dahinter folgen – ebenfalls wie in der Saison 2013/14 – Borussia Dortmund und Schalke 04. Beiden Teams konnte dabei auch der geringere sportliche Erfolg nichts anhaben. Allerdings: Schalke erreichte weniger Zuschauer pro Spiel als 2013/14 – 530.000 statt 590.000. Platz 4 geht diesmal an Borussia Mönchengladbach – im Vorjahr noch Sechster. Deutlich besser als im Jahr zuvor lief es auch für Wolfsburg und Mainz. Diese drei Teams spielten jedoch auch besonders oft zu den Anstoßzeiten abseits vom Samstag, 15.30 Uhr. Sie hatten damit also von vornherein Vorteile gegenüber denen, die besonders oft am Samstagnachmittag ran mussten. Denn: Spiele ohne parallele Konkurrenz erreichen nahezu immer bessere Zahlen als die, die zeitgleich zu anderen Matches stattfinden.

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Die Bundesliga-Tabelle nach Sky-Zuschauerzahlen Saison 2014/15
Platz 2013/14 Verein Mio.
1 1 Bayern München 0,73
2 2 Borussia Dortmund 0,65
3 3 Schalke 04 0,53
4 6 Borussia Mönchengladbach 0,51
5 4 Hamburger SV 0,46
6 7 Werder Bremen 0,43
7 5 Eintracht Frankfurt 0,40
8 9 VfB Stuttgart 0,39
9 10 Hertha BSC 0,38
10 13 VfL Wolfsburg 0,36
11 17 Mainz 05 0,35
12 12 Hannover 96 0,34
13 11 Bayer Leverkusen 0,32
14 neu 1. FC Köln 0,29
15 neu SC Paderborn 07 0,27
16 15 FC Augsburg 0,25
17 18 TSG Hoffenheim 0,24
18 16 SC Freiburg 0,21
Stand: 34. Spieltag / Durchschnitts-Zahlen
Rohdaten-Quelle: AGF/GfK – Berechnung + Tabelle: MEEDIA

Wir blicken daher auch auf eine zweite Tabelle – die mit den reinen Einzelpartie-Zahlen der Samstagnachmittagsspiele. Welche Clubs erreichten also in Konkurrenz zu anderen die meisten Fans? Ganz vorn finden sich auch hier Bayern, Dortmund und Schalke. Auffällig aber: Borussia Mönchengladbach liegt nur auf Platz 10, Wolfsburg und Leverkusen gar nur auf den beiden letzten Rängen. Auch hier gibt es aber Einschränkungen, denn Gladbach spielte z.B. drei der vier Partien gegen Bayern und Dortmund – die beiden Top-Teams nach Zuschauerzahlen also – nicht am Samstagnachmittag. In dieser Tabelle ein klarer Nachteil gegenüber Mannschaften, die gegen das Spitzenduo immer am Samstagnachmittag ran mussten. Ähnlich erging es Wolfsburg und Leverkusen. Dennoch ist klar, dass die beiden Werksteams – trotz sportlicher Erfolge – nicht gerade zu den Publikumslieblingen gehören.

Die Bundesliga-Tabelle nach Sky-Zuschauerzahlen Saison 2014/15 (nur Samstags-Spiele 15.30)
Platz Verein Spiele Mio.
1 Bayern München 22 0,26
2 Borussia Dortmund 22 0,20
3 Schalke 04 22 0,19
4 Werder Bremen 22 0,14
5 Hamburger SV 20 0,13
6 Eintracht Frankfurt 22 0,12
7 VfB Stuttgart 22 0,11
8 Hertha BSC 18 0,10
9 Hannover 96 24 0,10
10 Borussia Mönchengladbach 15 0,09
11 SC Paderborn 07 25 0,08
12 FC Augsburg 24 0,07
13 TSG Hoffenheim 25 0,06
14 Mainz 05 19 0,06
15 1. FC Köln 23 0,06
16 SC Freiburg 27 0,06
17 VfL Wolfsburg 16 0,05
18 Bayer Leverkusen 22 0,04
Stand: 34. Spieltag / Durchschnitts-Zahlen
Rohdaten-Quelle: AGF/GfK – Berechnung + Tabelle: MEEDIA

Zur Methodik: Für unsere Zuschauertabelle (nicht die hier ebenfalls veröffentlichte Samstags-Tabelle) werten wir sämtliche Einzelspiel-Quoten, zudem die der Konferenz. Die Konferenz-Zuschauer werden in dem Verhältnis unter den zu der Anstoßzeit spielenden Clubs aufgeteilt, in dem sie sich schon die Zuschauer der Einzelspiele aufgeteilt haben. So werden für unsere Tabelle aus 140.000 Hamburg-Schalke-Zuschauern 390.000, aus den weniger als 5.000 Frankfurt-Leverkusen-Sehern aber nur 10.000. In all diesen Zahlen sind Zuschauer in Kneipen, Sportbars, etc. nicht enthalten, da sie von der GfK nicht gemessen werden können.

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Alle Kommentare

  1. Na da sieht man doch gleich, warum Freiburg und nicht der HSV oder Stuttgart als Absteiger willkommener sind.
    Hoffenheim, Wolfsburg und Leverkusen haben schlichtweg zuviel Geld um abzusteigen. Selbst wenn die 0 Zuschauer haben…
    Interessant auch (laut wahre Tabelle), dass dem SC Freiburg in den letzten 3 Spielen 3 Elfmeter verweigert wurden…

    Ein Schelm, der böses dabei denkt.
    Bin mal gespannt, wie die Zahlen dann mit Ingolstadt und Darmstadt aussehen werden.

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