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„Jobsuche soll Spaß machen“: SelfieJobs, die App im Tinder-Stil

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Funktioniert das Tinder-Prinzip auch im Job? Martin Tall glaub fest daran – und hat SelfieJobs gegründet, eine App für die Jobsuche. Nach dem er sie in Schweden, Norwegen und Dänemark gelauncht hat, kommt sie jetzt auch nach Deutschland.

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Mit der Karriere-App können Arbeitssuchende mobil nach interessanten Stellen suchen und andersherum haben Personalchefs die Möglichkeit, passende Kandidaten für offene Stellen zu suchen. Dabei funktioniert SelfieJobs wie die Dating-App Tinder: Ein „Like“ auf beiden Seiten reicht aus, damit Arbeitgeber und Arbeitnehmer in Kontakt treten können. Und auch hier funktioniert die Auswahl wie bei Tinder – interessante Profile werden nach rechts geschoben, uninteressante nach links.

Der Arbeitssuchende erstellt mit Hilfe der App einen kurzen Lebenslauf mit den entscheidenden Fakten, Unternehmen laden eine Stellenanzeige hoch. Der Unterschied zu Tinder: Sowohl Arbeitnehmer als auch Firmen können sich außerdem in einem Video präsentieren.

Zurzeit drängen viele Apps auf den Markt, die die Suche nach dem passenden Job vereinfachen wollen. Doch zuletzt belegte eine Studie: Gerade die junge Generation wird ganz woanders fündig. Demnach geben 94 Prozent der Befragten die Webseite eines Unternehmens an, für das sie sich interessieren. Die Hälfte der Befragten gab an, sich auf speziellen Karrieremessen über Jobchancen zu informieren. Genauso beliebt sind die etablierten Jobbörsen, um nach freien Stellen zu suchen. Apps hingegen nutzten nur drei Prozent der Befragten.

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Dabei darf allerdings nicht vergessen werden, dass bis vor ein paar Jahren auch Online-Dating noch verpönt war – und eine App wie Tinder gar unvorstellbar schien. Möglich, dass es auch bei der Karrieresuche einfach noch etwas Zeit zur Gewöhnung braucht.

Nach der Unternehmensgründung in Schweden und der Expansion nach Norwegen, Dänemark und Deutschland werden weitere europäische Länder dazukommen. Martin Tall, Gründer von SelfieJobs erklärt: „Ich habe früher selbst im Recruiting-Business gearbeitet. Mich haben die umständlichen und bürokratischen Bewerbungsverfahren immer gestört. Mit SelfieJobs möchte ich Arbeitgeber und Arbeitnehmer unkompliziert zueinander bringen. Jobsuche muss nicht immer bierernst sein. Sie soll auch Spaß machen dürfen!“

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Alle Kommentare

  1. Da gibt es auch weniger oberflächliche Alternativen, die einem tatsächlich gute Vorschläge bringen.. z.B. „Talents connect“ und „jobspotting“, in ihren Auswahlverfahren zum Glück ein wenig anders – aber daher auch besser.
    Eine Kombination aus allen drei Varianten hätte durchaus Entwicklungspotenzial.

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