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Cover-Check: stern punktet am Kiosk mit Todenhöfers Reise zum IS

stern-Chefredakteur Christian Krug und seine Ausgabe 17/2015
stern-Chefredakteur Christian Krug und seine Ausgabe 17/2015

Während Spiegel und Focus mit ihren Ausgaben 17/2015 eine miese Cover-Check-Woche erlebten, sprang der stern im Einzelverkauf über sein Normalniveau. Gelungen ist das mit dem Titel "Im Herzen des Kalifats" über Jürgen Todenhöfers "lebensgefährliche Reise" in den Islamischen Staat.

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219.687 mal ging der stern 17/2015 über die Ladentische von Supermärkten, Kiosken, Tankstellen, etc. Das Heft landete damit nicht nur über der Zahl der Vorwoche, als das Magazin mit dem Titelthema „Sitzen“ floppte, sondern auch über den Zahlen der vergangenen Monate. So liegt der 12-Monats-Durchschnitt des stern im Einzelverkauf bei 215.200, der 3-Monats-Durchschnitt bei 210.800. Das Interesse an Todenhöfers Einblicken in den Islamischen Staat war also vorhanden. Im Gesamtverkauf, inklusive Abos, Lesezirkeln, Bordexemplaren, etc. erreichte der stern eine Auflage von 750.489.

Der Spiegel hingegen landete noch einmal unter dem Vorwochen-Wert, fiel damit erneut auf einen Minusrekord seit der Umstellung auf den Samstag. Nur 214.295 interessierten sich für den Nachruf auf Günter Grass. Das Heft blieb damit auch meilenweit unter den Normalwerten der jüngsten 12 Monate (250.100), bzw. drei Monate (254.800). Weniger Einzelverkäufe verzeichnete Der Spiegel zuletzt Ende 2014. Auch hier der Blick auf den Gesamtverkauf: Er lag bei 816.748, darunter 51.857 ePaper.

Noch mieser lief es für den Focus. Mit dem Titelthema „‚Weil wir so gierig sind‘ – Wie Top-Manager der Deutschen Bank bei einem Millionen-Betrug mitmachten“ blieb man bei ganzen 61.320 Einzelverkäufen hängen – das ist ebenfalls der schwächste Wert seit Ende 2014 und damit ebenfalls ein neuer Tiefstwert seit der Umstellung auf den Samstag. Insgesamt verkaufte sich die Ausgabe 488.614 mal, davon 24.645 mal als ePaper.

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