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UBS: Die Nachfrage nach Apples iPhone 6 bleibt groß

Das aktuelle iPhone 6 und iPhone 6 Plus
Das aktuelle iPhone 6 und iPhone 6 Plus

Es ist die Gretchenfrage, die Apple-Aktionäre beschäftigt wie nichts anderes: Wie gut verkauft sich das iPhone? Ein halbes Jahr ist seit dem Launch der neuen, großen Modelle iPhone 6 und iPhone 6 Plus vergangenen, die maßgeblich Apples großes Börsencomeback im vergangenen Jahr befeuert haben. Die Schweizer Investmentbank UBS macht Aktionären nun Hoffnung, dass der iPhone 6-Boom auch trotz vieler Modelle aus dem Android-Lager nicht vorbei ist.

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Das kritische zweite Halbjahr nach einem iPhone-Launch läuft – und mit ihm die Frage: Wie stark lässt die Nachfrage nach dem Kultsmartphone aus Cupertino nach? Seit sich Apple 2011 mit dem iPhone 4s dafür entschieden hat, den Launchzeit in den Herbst zu verlegen, um damit noch mehr vom Weihnachtsgeschäft zu profitieren, geht spätestens im Frühjahr wieder das Warten auf die nächste Generation los: Nach dem iPhone ist wie immer vor dem iPhone.

In der Bilanz gleicht das einem Abstieg in drei Akkorden – wenn auch auf extrem hohem Niveau: Dem triumphalen Weihnachtsquartal, in dem Apple den Rekordgewinn von 18 Milliarden Dollar einfuhr, folgte ein starkes März-Quartal, das vor allem von der starken Nachfrage in China durch das Neujahrsfest geprägt war.

Nochmals 13,6 Milliarden Dollar blieben in den Geldspeichern von Cupertino zwischen Januar und Ende März hängen. 74,5 Millionen verkauften iPhones im Abschlussquartal 2014 folgten noch mal 61 Millionen Stück  im Auftaktquartal 2015.

Ein halbes Jahr nach dem Launch: Wie stark lässt die iPhone 6-Nachfrage nach?

Dass der Trend weiter nach unten zeigt, liegt in der Natur von Upgradezyklen: iPhone 6 und iPhone 6 Plus sind inzwischen seit siebeneinhalb Monaten auf dem Markt, während die Android-Konkurrenz, allen voran Samsung mit dem Galaxy S6 und S6 edge, gerade neue Modelle vorgelegt hatte.

Bei potenziellen iPhone-Kunden dürfte nun zudem die Frage einsetzen, ob sie unbedingt noch die aktuelle Generation haben müssen oder noch vier Monate auf die Nachfolgeserie warten können, die in Gestalt des iPhone 6s und 6s Plus vor allem mit einer verbesserten Kamera daherkommen dürfte?

UBS: 51 Millionen iPhones werden im laufenden Quartal abgesetzt
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Ergo: Die Vorzeichen für ein Nachlassen der Verkaufsdynamik sind klar gesetzt – Apple selbst hatte sie im Ausblick auf das laufende Quartal erkennen lassen. Ab welcher Stelle der Abschwung noch ein Erfolg ist, versuchen seit Wochen Analysten herauszufinden. Fakt ist: Im Vorjahr konnte Apple zwischen April und Juni 35 Millionen Einheiten absetzen.

Die Wall Street rechnet unterdessen im  laufenden Quartal mit Absätzen von 45 Millionen iPhones, was bereits ein Wachstum von 29 Prozent darstellen würde. Nach Meinung der Schweizer Investmentbank UBS sind die Konsensschätzungen jedoch viel zu niedrig angesetzt.

Piper Jaffray: iPhone 6-Uprade-Zyklus ist anders

51,1 Millionen abgesetzte iPhones halten die UBS-Analysten im zweiten Kalenderquartal, das bereits das dritte von Apples Fiskaljahr ist, nunmehr nach Käufer-Stichproben ihres „Evidence Labs“ für realistisch – das entspräche einem satten Absatzanstieg von nochmals 46 Prozent.

Die Branchenkollegen von Piper Jaffray hatten bereits vor einem  Monat die These aufgestellt, dass der Upgradezyklus von iPhone 6 und iPhone 6 Plus anders verlaufen würde – und Käufer länger hohe Nachfrage nach den neuen Modellen hätten, da sie jahrelang auf iPhones  mit großen Displays warten mussten.

Jüngste Marktforschungsuntersuchungen bescheinigten Apple auf in den vergangenen Monaten steigende Marktanteile mit dem iPhone, während Android Federn lassen musste.

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