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Elon Musk: Neue Biografie porträtiert Tesla-CEO als herzlosen Chef

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Elon Musk und wie er die Welt sieht

Eine Woche noch, dann erscheint die mit Spannung erwartete Biografie über Elon Musk "Tesla, SpaceX, and the Quest for a Fantastic Future" im Handel. Auszüge kursieren bereits jetzt: So ist in dem Werk des Bloomberg-Journalisten Ashlee Vance zu lesen, Musk fühle sich trotz seiner zahlreichen Milliarden heimatlos im Silicon Valley und nächtige gerne bei Google-Boss Larry Page. Doch auch die Schattenseiten des 44-Jährigen werden hinreichend dokumentiert.

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Was ist der Mann „mit riesigen Eiern aus Stahl“ (Ex-Frau Justine) für ein Mensch? Ein Workaholic, das ist klar: Der frühere Mitbegründer des Bezahldienstes Paypal sorgt in diesen Tagen vor allem mit dem Elektroautohersteller Tesla für Furore.

Das US-Unternehmen ist an der Wall Street heute schon weit mehr wert als der multinationale Automobilriese Fiat-Chrysler, dabei stand der Kultkonzern vor zwei Jahren haarscharf vor der Pleite und kurz vor der Übernahme durch Google.

Musk und Page verbindet eine Männerfreundschaft

Das geht aus der neuen Musk-Biografie „Tesla, SpaceX, and the Quest for a Fantastic Future“ (deutsch: „Die Biografie des Gründers von Tesla, PayPal, SpaceX und wie er unsere Zukunft neu erfindet“) von Bloomberg-Reporter Ashlee Vance hervor, die nächste Woche in den Handel kommt.

Nächste Enthüllung: Ein Verkauf an Google wäre für Elon Musk allein wohl schon deshalb die erste Option gewesen, da die beiden Asphaltiere der Techbranche gut miteinander befreundet sind. So gut, wie Ashlee Vance enthüllt, dass Musk regelmäßig bei Page übernachtet!

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„Er ist ein bisschen heimatlos“, wird der Google-Chef zitiert. „Er schreibt öfter mal eine E-Mail und sagt: Ich habe keine Ahnung, wo ich heute Nacht bleiben soll. Kann ich vorbeikommen?  Einen Schlüssel habe ich ihm aber noch nicht gegeben“, witzelt Page.

„Das ist keine Entschuldigung“ – Elon Musk zu einem Arbeitnehmer, der wegen der Geburt seines Kindes  fehlte

Weniger lustig ist dagegen eine Episode über Elon Musk als Chef. „Das ist keine Entschuldigung. Ich bin extrem enttäuscht“, geht der Tesla-CEO, dem nachgesagt wird, wenn nötig, schon mal 23 Stunden am Stück zu arbeiten, einen Mitarbeiter an, nachdem der bei einem Firmenevent gefehlt hatte.

Der Grund: die Geburt seines Kindes. Für Musk offenbar kein ausreichender Grund: „Du musst herausfinden, wo die Prioritäten liegen. Wir verändern die Welt und schreiben Geschichte. Entweder Du verpflichtest Dich der Sache oder nicht.“

Viel brutaler geht es nicht. Aber man wird wohl nicht zum dreizehnfachen Milliardär und veritablen Steve Jobs-Nachfolger erkoren, ohne ein paar Charakterzüge zu besitzen, die auch dem Apple-Gründer gerne nachgesagt werden.

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