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Jan Leyks GDL-Ausraster bei Facebook: Wirbel um angebliche Strafanzeige

Anfang Mai veröffentlichte Jan Leyk ein Facebook-Posting, in dem er seiner Wut über den Bahnstreik und GDL-Chef Weselsky freien Lauf ließ und die Verantwortlichen weit unter der Gürtellinie beschimpfte. Wenige Tage später tauchte ein Dokument im Netz auf, das angeblich beweist: Die GDL klagt gegen Leyk – wegen Volksverhetzung. Das Schreiben ist jedoch ein Fake.

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„Liebe GDL, liebe Lokführer, lieber Herr Hit… äh, Weselsky“. So beginnt ein Posting von DJ, Produzent, Modedesigner, „Promi Big Brother“-Insasse und „Berlin – Tag & Nacht“-Darsteller Jan Leyk am 3. Mai auf Facebook. Darin beschimpft er die GDL und deren Chef Claus Weselksy aufs Übelste.

Das Posting wurde fast 30.000 mal geliket und über 2.000 mal geteilt – bis die Situation Leyk scheinbar doch zu heikel wurde und er es schließlich löschte, um in einem neuen Beitrag nachzulegen:

Guten Morgen liebe GDL’er und streikenden Lokführer…..!!!!Die unterbezahlten Pfleger, Erzieher und wie sie alle…

Posted by Jan Leyk on Montag, 4. Mai 2015

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Seit dem vergangenen Wochenende kursiert in den Sozialen Netzwerken ein Link zu einem Fax, das beweisen soll: Die GDL hat Strafanzeige gegen Leyk erstattet. In dem Schreiben heißt es unter anderem:

In unserem Fall vom 03.05.2015 erstatten wir hiermit jedenfalls Strafanzeige wegen des dringenden Verdachts der Volksverhetzung nach § 130 (1) 2. StGB. Ohne Zweifel hetzen die von Jan Leyk veröffentlichten und durch Facebooknutzer tausendfach geteilten und gelikten Schriften die Bevölkerung massiv gegen uns auf.

Was zunächst plausibel klingt, ist jedoch ein Fake: Auf Nachfrage von MEEDIA bestätigt die GDL, das Fax ist nicht echt. Einen Daniel v. Grafenstein, der angebliche Leiter der GDL-Rechtsabteilung und Absender des Schreibens sein soll, gibt es bei der Gewerkschaft nicht.

Währenddessen widmete sich „Neo Magazine Royale“-Moderator Jan Böhmermann den Hasstiraden von Jan Leyk auf seine Art. Gemeinsam mit TV-Moderator Hans Meiser produzierte er eine neue Folge „Der kleine Mann“

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Alle Kommentare

  1. Was soll man von solch einer asozialen Personen halten Die einen Gewerkschaftsführer beleidigt Und beschimpft ? Da fehlen Mir die Worte

    1. Wie asozial ist dieser Gewerkschaftsführer, der seinen persönlichen Feldzug auf dem Rücken der Wirtschaft und der Bahnfahrer austrägt?
      Da sagte nur einer mal die Wahrheit!

      1. Ja, die arme Wirtschaft und die armen Bahnfahrer, die aufgrund der fehlenden Alternativen auf das einzige Transportmittel Deutschlands angewiesen sind. Persönlicher Feldzug, ja! Ganz schlimm. Beleidigungen werden genau mit diesen Argumenten als gerechtfertigt angesehen. Wahrscheinlich findest Du auch noch einen Grund für die Nazizeit.

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