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Verwechslungsgefahr mit Sky: Skype darf sich seinen Namen nicht schützen lassen

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Skype darf sich seinen Namen nicht schützen lassen. Das EU-Gericht in Luxemburg hat eine Entscheidung des EU-Markenamts bestätigt. Demnach sei der Name des Video-Telefonieanbieters dem Pay-TV-Sender Sky zum Verwechseln ähnlich. Zudem haben sich die Briten ihren Namen zuerst schützen lassen.

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Die Verwechslungsgefahr bestünde gleich in mehreren Fällen, so die EU-Richter. Zwischen den beiden Zeichen gebe es eine bildliche, klangliche und begriffliche Ähnlichkeit. So finde sich im Namen Skype nicht nur der Markenname des Pay-TV-Senders wieder, auch werde das Y in Skype gleich lang gezogen wie bei Sky – und auch die wolkenförmige Umrandung der Marke Skype im Logo erinnere an den Begriff Himmel, also an Sky.

Dem Urteil der luxemburgischen Richter kann die Microsoft-Tochter noch widersprechen, dann wäre eine Klage vor dem Europäischen Gerichtshof möglich. Die Klage gegen den irischen IT-Dienstleister Skype hatte Sky bereits 2005 und 2006 erhoben.

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Mit Material der dpa

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