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„Welt-Stadt“ Hamburg: Axel Springer holt Lokalteil zurück in die Hansestadt

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Jan-Eric Peters (Chefredakteur WeltN24) und Jörn Lauterbach (Redaktionsleiter Hamburg)

Ab sofort hat Axel Springers Die Welt wieder ein eigenständiges Redaktionsteam in Hamburg – bislang hatte die Funke Mediengruppe Inhalte für den Lokalteil geliefert. Die Themen richten sich dabei an eine bürgerliche Leserschaft und konzentrieren sich vor allem auf Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Redaktionsleiter des Teams ist Jörn Lauterbach.

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Die neue Norddeutschland-Redaktion ist sowohl verantwortlich für die Lokalteile von Welt am Sonntag, Die Welt und Welt Kompakt als auch für den Hamburg-Channel auf der Welt-Webseite. Der Lokalteil in der Sonntagsausgabe umfasst dabei jeweils mindestens 16 Seiten, Montags bis Samstags gibt es rund acht Hamburg-Seiten. Dabei setzt die Mannschaft in Hamburg ebenfalls auf das Welt-Modell „Online to Print“ – das Digitale soll also auch hier im Zentrum stehen.

Für den neuen Hamburg-Channel auf Welt Online entwickelt das Redaktionsteam zusammen mit den Berliner WeltN24-Redaktion zusätzliche Formate – zum Beispiel Timelines, Nachrichten-Ticker, Foto-Galerien und Blogs. Ein redaktioneller Fokus wird zukünftig auf Datenjournalismus liegen.

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Jan-Eric Peters, Chefredakteur WeltN24: „Hamburg ist für uns sehr wichtig – Hamburg ist Welt-Stadt. Immerhin wurde Die Welt in Hamburg gegründet, diese Verbundenheit hat uns nie ganz losgelassen. Wir freuen uns deshalb sehr, ab sofort wieder mit einer eigenen Redaktion in der Hansestadt vertreten zu sein. Vom Alstertal über Eimsbüttel und Eppendorf bis hin zu den Elbvororten wollen wir die Hamburger mit überregionaler Qualität und lokaler Relevanz überzeugen und sind damit das beste Angebot für das bürgerliche Hamburg.“

Am 4. Mai veröffentlichte die neue Hamburg-Redaktion bereits ihr erstes langes Lesestück: eine Multimedia-Reportage über die Befreiung des Konzentrationslagers Neuengamme, das größte KZ Norddeutschlands.

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Alle Kommentare

  1. Das wurde auch dringend Zeit. Sonst hätte kein Hamburger das Hamburger Abendblatt aus Essen mehr gebraucht.

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