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„Herz und Seele des Silicon Valley“ – Trauer um US-Unternehmer David Goldberg

David Goldberg, Chef von SurveyMonkey und Ehemann der Facebook-Managerin Sheryl Sandberg, ist am 1. Mai 2015 überraschend im Alter von 47 Jahren gestorben. Die Tech-Szene der USA ist geschockt über den frühen Tod des Unternehmers und trauert online um "das Herz und die Seele" des Silicon Valley.

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Mit seiner Frau Sheryl Sandberg, der Facebook-Topmanagerin, bildete David Goldberg eins der Power-Couples des Silicon Valley. In den 1990er Jahren gründete er Launch Media, eine der ersten Online-Musik-Plattformen, das wenige Jahre später vom Internet-Konzern Yahoo für zwölf Millionen Dollar gekauft wurde. 2009 verließ Goldberg Yahoo und wechselte als CEO zur Plattform für Online-Umfragen SurveyMonkey, die 1999 gegründet und zuletzt in einer Finanzierungsrunde mit zwei Milliarden Dollar bewertet wurde.

Goldberg unterstützte seine Ehefrau Sandberg außerdem in ihrem Einsatz für mehr Gleichberechtigung in der von Männern dominierten Internet-Branche. In ihrem 2013 erschienen Buch “Lean In” über die Rolle der Frau in der modernen Arbeitswelt schreibt Sandberg, Frauen würden sich im Beruf oft selbst im Weg stehen. “Zieh‘ dich nicht zurück, häng‘ dich rein” ist die Botschaft. Mehr als der kommerzielle Erfolg als Unternehmer war es die „weiche Seite“ von David Goldberg, sein Interesse für Menschlichkeit im Business, die Wegbegleitern wie Konkurrenten fehlen und in Erinnerung bleiben wird.

Für die erfolgshungrige Tech-Branche im Silicon Valley ist der frühe Tod des Internet-Unternehmers ein Schock: Die US-Kolumnistin Kara Swisher trauert in einem Nachruf um den „geliebten Entrepreneur.“ Goldberg sei einer der bekanntesten, beliebtesten und angesehensten Unternehmer im Silicon Valley gewesen und das „Herz und die Seele“ der Tech- und Media-Community. „Es ist tragisch. Dave war für viele Menschen ein Fels, und es ist unbegreiflich, dass er nicht mehr hier ist“, schreibt Swisher.

Auch David Goldbergs Bruder, Robert Goldberg, trauert öffentlich, postete am Samstag drei Bilder des Verstorbenen auf seiner Facebook-Seite und rief Freunde und Follwer dazu auf, es ihm gleichzutun:

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imgo

Die Bilder wurden bis heute knapp 4000 Mal geteilt, auch Facebook-Chef Mark Zuckerberg veröffentlichte sie auf seiner Seite und bekundete sein Beileid:
Bildschirmfoto 2015-05-04 um 12.27.39

Mit Material der dpa.

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