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NZZ am Sonntag: Wolfgang Büchner wird neuer Chef der Blick-Gruppe

Wolfgang Büchner
Wolfgang Büchner

Spektakuläre Personalie aus der Schweiz. Laut der NZZ am Sonntag soll der ehemalige Spiegel-Chefredakteur Wolfgang Büchner vor einem Wechsel zu Ringier stehen. Dort soll er als Verlagsmanager die Blick-Gruppe aus Blick, Sonntags-Blick, Blick am Abend und Blick.ch "publizistisch weiterentwickeln".

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Der Bericht, eine kurze News der NZZ am Sonntag, verbreitete sich am Sonntagmorgen via Twitter auch nach Deutschland. Dort heißt es u.a. „Büchner erhält den Auftrag, diese Titel publizistisch weiterzuentwickeln, er besetzt die Position eines Verlagsmanagers, dessen Kompetenzen in journalistische Belange hineinreichen.“ Blick und Blick am Sonntag würden – wie ja auch fast alle Boulevard-Zeitungen in Deutschland – mit „markant sinkenden Auflagen“ kämpfen.

Vor anderthalb Jahren bekamen die beiden Ringier-Zeitungen neue Chefredakteure – René Lüchinger und Christine Maier. Laut NZZ am Sonntag „vermochten“ beide „bisher in der Wahl der Themen und ihrer journalistischen Aufbereitung“ nicht zu überzeugen. Und weiter: „Beiden Blättern fehlt es an einer klaren Handschrift und an Relevanz“. Büchner solle den beiden nun „auf die Sprünge helfen“.

Damit hätte Wolfgang Büchner recht schnell nach seinem Aus beim Spiegel, dem die wohl größte Soap-Opera der deutschen Medienbranche des Jahres 2014 voran gegangen war, wieder eine Herausforderung gefunden – noch dazu eine sehr spannende bei einem großen Medienhaus.

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Die ersten Gratulanten gibt es auch schon – u.a. die vom stern zur NZZ gewechselte Anita Zielina:

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