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Kerner-Show „1000“ startet im Mittelmaß, „Eisfußballpokal“ verliert gegen „DSDS“

ZDF-Show „1000“ mit Kate Abdo und Johannes B. Kerner
ZDF-Show "1000" mit Kate Abdo und Johannes B. Kerner LEAD Technologies Inc. V1.01

Johannes B. Kerners neue ZDF-Show "1000 - Wer ist die Nummer 1?" feierte nur eine mittelmäßige Premiere mit 3,64 Mio. Zuschauern und 12,8%. Den Sieg holte sich stattdessen trotz Wiederholung die "Mordkommission Istanbul" des Ersten. Im jungen Publikum gewann "Deutschland sucht den Superstar" relativ klar vor Stefan Raabs "Eisfußballpokal".

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Samstag wissen müssen:

1. „1000“ empfiehlt sich nicht wirklich für eine Fortsetzung

Im Vorfeld gab es viele Berichte über Pannen bei der Aufzeichnung, ein Kandidat erlitt beim anfänglichen Hindernislauf sogar einen Herzinfarkt, später brach offenbar die Technik im Studio zusammen und letztlich dauerte die Aufzeichnung bis 3 Uhr nachts. Trotzdem verkürzte das ZDF die Ausstrahlung um über eine halbe Stunde: Statt wie ursprünglich geplant bis 23.15 Uhr dauerte „1000 – Wer ist die Nummer 1?“ nur bis 22.40 Uhr. Zusätzliche Zuschauer haben die Berichte im Vorfeld der Show offenbar nicht beschert, denn 3,64 Mio. Seher und 12,8% sind ein relativ bescheidenes Ergebnis für ein solches Format – keine Desaster-Quoten, aber auch nicht gerade welche, die dafür sorgen, dass der Sender nun mit Hochdruck an weiteren Ausgaben arbeitet. Immerhin: Bei den 14- bis 49-Jährigen sprang „1000“ mit 760.000 Sehern und 8,0% über die Sender-Normalwerte.

2. „DSDS“ besiegt den „deutschen Eisfußballpokal“ relativ klar

3,26 Mio. Leute entschieden sich am Samstagabend für RTLs „Deutschland sucht den Superstar“ – in etwa so viele wie in der Vorwoche. Damit blieb „DSDS“ zwar hinter Kerners „1000“, doch im jungen Publikum gewann die Casting-Soap den Tag. Dafür reichten 2,39 Mio. 14- bis 59-Jährige (16,4%) und 1,63 Mio. 14- bis 49-Jährige (17,5%). Recht chancenlos war Stefan Raabs „deutscher Eisfußballpokal“ gegen „DSDS“. Gewann „Schlag den Raab“ in der Vorwoche noch den Tag in der jungen Zielgruppe, lief es nun anders herum: Der „Eisfußballpokal“ lockte nur 1,16 Mio. 14- bis 49-Jährige zu ProSieben – gute, aber unspektakuläre 14,3%.

3. „Mordkommission Istanbul“ besiegt Shows souverän

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Während sich die drei Shows von ZDF, RTL und ProSieben offenbar gegenseitig die Zuschauer wegnahmen, entschied sich der größere Teil des Publikums stattdessen für einen Krimi: 5,04 Mio. Leute sahen ab 20.15 Uhr die „Mordkommission Istanbul“ im Ersten – obwohl es eine Wiederholung war, sahen also 1,40 Mio. mehr als beim Zweitplatzierten der 20.15-Uhr-Wertung, der ZDF-Show „1000“. Der Marktanteil des ARD-Krimis lag bei grandiosen 17,7%. Eine weitere Folge der Reihe erreichte um 21.45 Uhr noch 3,92 Mio. Leute und 14,7%.

4. Jack Sparrow holt 10%, „Triple X“ 8%

Die stärkste Alternative zu den Shows von RTL und ProSieben war am Samstagabend im jungen Publikum der Sat.1-Film „Pirates of the Caribbean – Fluch der Karibik 2“. 940.000 14- bis 49-Jährige sahen zu – ordentliche 10,0%. Bei den drei Sendern der zweiten Privat-TV-Liga setzte sich Vox durch: 750.000 junge Menschen interessierten sich für die wiederholte Wiederholung von „xXx – Triple X“ – gute 8,0%. Bei RTL II blieb „Invasion“ hingegen mit 400.000 14- bis 49-Jährigen bei 4,3% hängen, kabel eins erreichte mit „Navy CIS“ und „Navy CIS: L.A.“ solide 5,5% bis 5,8%.

5. Sky mit der Bundesliga zweimal über der Mio.-Marke

Abseits der großen acht Sender erreichte Sky am Samstag das größte Publikum. Gleich zweimal sprang der Pay-TV-Anbieter mit der Bundesliga über die Mio.-Marke. So sahen am Nachmittag ab 15.30 Uhr 1,14 Mio. Fans die Übertragungen der sechs Matches – ein Marktanteil von 10,2%. Um 18.30 Uhr erreichte das vermeintliche Spitzenspiel zwischen Leverkusen und München dann noch 1,13 Mio. und 5,4%. In der Prime Time sprang dann noch das mdr Fernsehen über die Mio.-Marke: 1,02 Mio. (3,6%) entschieden sich für „Helene Fischer – Das Sommer-Open-Air“.

Hier finden Sie bei MEEDIA täglich die Top 20 des Gesamtpublikums, der 14- bis 49-Jährigen und der 14- bis 59-Jährigen. Eine Liste aller Quoten-Analysen der Vergangenheit lesen Sie immer an dieser Stelle.

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