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„Interne Testversion“: WhatsApp dementiert das Speichern von Anrufen

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Der Nachrichtendienst WhatsApp soll heimlich Anrufe speichern, die über die neue Telefon-Funktion getätigt wurden. Das Unternehmen dementiert die Vorwürfe: Berichte, die das behaupten seien falsch. Tatsächlich handele es sich dabei um den Leak einer Testversion.

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WhatsApp hatte erst vor einigen Wochen die neue Telefonfunktion eingeführt. Wie der Tech-Blogger Jens Herforth nun berichtet, speichert der Nachrichtendienst die geführten Telefonate jedoch ohne das Wissen der Nutzer ab: In der Version 2. 12.45 der Android-App landen die Dateien in einem eigenen Verzeichnis und können von dort auch abgehört werden.

In der neusten Version 2. 12.5 wiederum, ist das Verhalten laut der Tech-Website „Caschys Blog“ nicht mehr zu beobachten.

Datenschützer brachten sich im Netzt bereits gegen die Facebook-Tochter in Stellung, nachdem die Nachricht die Runde machte. Facebook selbst steht seit langem in der Kritik, gegen datenschutzrechtliche Bestimmungen zu verstoßen. Aktuell muss sich der Konzern wegen einer Sammelklage vor einem Wiener Gericht verantworten.

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Gegenüber der Bild-Zeitung dementierte die Tochterfirma die Vorwürfe nun. Nutzer, die das besagte Problem auf ihrem mobilen Gerät beobachten können, hätten eine inoffizielle oder modifizierte Version installiert. Wie sie an diese Version gekommen sein sollen, bleibt dabei allerdings offen:

Es handelt sich um eine geleakte interne Version unserer App, die von unseren Entwicklern genutzt wurde, um VoIP-Telefonate (Voice over IP) zu testen und Fehler zu erkennen. WhatsApp nimmt nicht die Gespräche der Nutzer auf – Berichte, die das behaupten sind falsch. Jeder der eine unoffizielle, modifizierte oder nicht vertrauenswürdige Version nutzt, sollte sich die offizielle App von Google Play besorgen.

 

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