Anzeige

Condé Nast Verlag macht E-Commerce: Style.com wird zur Shopping-Site

vogue-com_style-com.jpg

Das Verlagshaus Condé Nast steigt in den E-Commerce-Markt ein: Aus dem Online-Magazin Style.com wird ein Shopping-Portal. Nutzer sollen hier Produkte bestellen können, die sie in den Magazinen des Verlags finden. Die bisherige Style.com-Redaktion arbeitet künftig für die Webpräsenz der Vogue.

Anzeige
Anzeige

Zu der technischen Umsetzung hat sich der Verlag bisher nicht geäußert, verspricht jedoch: „Nutzer werden die Möglichkeiten haben, Produkte über Websites oder Apps von Magazinen kaufen zu können sowie direkt aus den Printausgaben heraus Bestellungen zu tätigen.“ Der Shop soll die gesamte Produktpalette der Magazin-Segmente abdecken: Beauty, Mode, Reise und Technik. Zum Portfolio des Verlags gehören unter anderem Frauen-Magazine wie die „Vogue“, „Glamour“ oder „myself“, der Lifestyle-Männertitel „GQ“, die Wohn- und Designzeitschrift „Architectual Digest“ und der Technologietitel „Wired“.

Zum Start der Shopping-Plattfrom wirbt der Konzern mit 100 bis 200 Marken aus dem Luxusmoden-Sektor. Ausgerollt wird das Angebot im Herbst zunächst in England, Anfang 2016 sollen dann weitere europäische Länder und die USA folgen.

Jonathan Newhouse, Chairman und Chief Executive von Condé Nast International, sieht hier einen klaren Vorteil gegenüber hauseigenen Online-Shops von Luxus-Marken: „Die Leserschaft unserer Magazine und Websites umfasst weltweit mehr als 300 Millionen Menschen, mit denen wir schon eine aktive Beziehung haben“, so Newhouse. „Unsere potentielle Kundenbasis ist somit weit höher als das jeder anderen Luxus-E-Commerce-Plattform.“

Anzeige

Seinen Hauptsitz hat das neue Shopping-Portal in London, Chef Franck Zayan führt dort ein 80-köpfiges Team. Style.com wächst ihm zufolge kontinuierlich: „Jede Woche addieren wir fünf bis zehn Marken zu unserem Portfolio.“

Das Online-Magazin gibt es seit 2000. Bisher publizierte Style.com vor allem Nachrichten aus der Modebranche sowie ausführliche Laufsteg-Berichtertattung. Mit dem Wandel zur Shopping-Plattform wechseln die Redaktionsmitarbeiter zur 2010 ins Leben gerufene Website Vogue.com. Dadurch profitiere der Verlag auch von Synergieeffekten, so Newhouse: „In gewisser Art und Weise duplizierte und überschnitt sich die Vision von Vogue.com mit Style.com.“

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige

Alle Kommentare

  1. Hallo,

    ich bin auf euren interessanten Artikel gestoßen. Finde ihn sehr hilfreich. Vor allem aber eure Erläuterungen zum Start der Shopping-Plattfrom und deren Umsetzung, finde ich mehr als gelungen und sehr empfehlenswert. Danke dafür. Hat mich echt inspiriert.

    Liebe Grüße
    Mika

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*