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Germanwings-Absturz: Kiosk-Käufer greifen zu Spiegel und stern, nicht zum Focus

Die Ausgaben 14/2015 von Spiegel, stern und Focus
Die Ausgaben 14/2015 von Spiegel, stern und Focus

Im Netz und im Fernsehen hat das Germanwings-Drama im März für viel Aufmerksamkeit gesorgt. Wie die neueste IVW-Heftauflagen zeigen, verkauften sich auch zwei der drei großen aktuellen Magazine - Spiegel und stern - mit Titeln zum Flugzeugabsturz überdurchschnittlich. Der Focus hingegen blieb unter seinen Normalwerten.

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272.671 Leute griffen in Kiosken, Supermärkten, Tankstellen, etc. zum Spiegel 14/2015. Das Heft mit dem eindrucksvollen Titelfoto und der knappen Zeile „Ausgeliefert – Ein Pilot, 149 Opfer“ blieb damit über den Spiegel-Einzelverkaufszahlen der vorigen sechs Wochen. Auch die Normalwerte der jüngsten drei Monate (251.300), bzw. zwölf Monate (250.000) wurden klar übertroffen. Im Gesamtverkauf, inklusive Abos, Bordexemplaren, Lesezirkeln, etc., erreichte die Ausgabe eine Auflage von 877.711, darunter 51.944 ePaper.

Der stern erschien am 26. März zunächst mit dem Titel „Einfach fit: Wie Sie jetzt in Form kommen – aus eigener Kraft und ohne Geräte“. Am Samstag – parallel zu Spiegel und Focus – erschien dann aber eine aktualisierte Ausgabe mit neuem Cover und der Zeile „Der Todesflug – Rekonstruktion einer Tragödie“. Diese aktualisierte Ausgabe wird einen großen Anteil daran haben, dass auch der stern über seine Normalwerte sprang. 230.668 mal ging das Heft 14/2015 im Einzelverkauf über die Ladentresen – die beste Zahl seit elf Wochen. Wie Der Spiegel übertraf auch der stern seine Normalwerte der jüngsten drei Monate (209.100), bzw. zwölf Monate (213.900). Im Gesamtverkauf erreichte er einen Wert von 747.946 Exemplaren.

Der Focus blieb als einziges Magazin unter seinen Normalwerten. Auch er machte mit der Germanwings-Tragödie auf, titelte „8 Minuten: Der Massenmord in den Alpen – Die Tragödie an der Cockpit-Tür. Und was sich jetzt ändern muss“. Nur 77.766 griffen im Einzelverkauf zu – klar weniger als im 3-Monats-Durchschnitt des Burda-Magazins (95.200) und auch weniger als im 12-Monats-Durchschnitt (81.200). Immerhin: Die miese Zahl der Vorwoche (68.707) wurde um rund 9.000 Einzelverkäufe übertroffen. Auch hier der Blick auf den Gesamtverkauf: Er lag bei 506.646, darunter 27.167 ePaper.

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Alle Kommentare

  1. Der Focus ist die Bild für die, die sich schämen mit der Bild unter dem Arm gesehen zu werden.
    Was diese Vereine abliefern ist kein Journalismus sondern reinstes Idiotentum.
    Schon allein die Schlagzeilen dieser Gossenjournallien sind versuchte Körperverletzung.

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