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Einmal das Internet ausdrucken = 136 Milliarden Blätter Papier

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Es gibt dieses Schimpfwort unter Analogverächtern: "Internet-Ausdrucker." Wie das in Realität aussehen könnte, haben sich zwei Forscher der University of Leicester gefragt. Sie rechneten aus, wie viele Seiten Papier es benötigen würde, das komplette Internet auszudrucken.

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Wenn man das Internet auf Din-A4 Blättern abbilden müsste, wie viele bräuchte man? Zwei Forscher der University of Leicester, England, haben nachgezählt und kamen auf 136 Milliarden Seiten.

Die Forscher gehen dabei von der Annahme aus, dass es 4,54 Milliarden sichtbare Seiten im Web gibt. Jede einzelne passe laut Evangelike Walker und George Harwood auf im Schnitt 30 Blätter Papier. Wie die Wissenschaftler auf diese Annahme kommen, bleibt leider offen. Insgesamt würde das jedoch eine Summe von 136 Milliarden Din-A4-Seiten ergeben. Oder auch 16 Millionen Bäume bzw. 0,002 Prozent des Regenwaldes im Amazonas.

Allein die englischen Websites der Internet-Enzyklopädie Wikipedia würden demnach 71 Millionen Blätter Papier benötigen, bzw. 8.337 Bäume.

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Mit einbezogen haben Walker und Harwood nur den Teil des Internets, der täglich und frei über Suchmaschinen zugänglich ist. Das sogenannte „Dark Web“ ließen sie außen vor.

(via CNN)

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Alle Kommentare

  1. Auch wenn die Schätzung von Wissenschaftlern abgegeben wurde, ist das noch lange nicht wissenschaftlich. Die Annahme, dass jede Site durchschnittlich auf 30 Blätter past, macht das ganze schon ziemlich grob.

    Ich lese diesen Artikel eher als Spass. Wir kennen alle jemand, der sagen könnte: „Druck mir mal schnell das Internet aus!“, oder: „Oh, ich fürchte, ich habe gerade das Internet kaput gemacht.“

    1. Naja, dass irgendein Irrer auf die Idee kommt, auf diese Weise ein „analgoges Backup“ des Internets zu erstellen, halte ich nicht für komplett ausgeschlossen… Sischer is‘ sischer…

      Ganz besonders gefällt mir, dass direkt unter dem Bericht neben allen verfügbaren Verwendbarkeiten auch hier nicht auf den Button „Drucken“ verzichtet wurde…

      In diesem Sinne – löschen wir das Internet!

    2. Naja, dass irgendein Irrer auf die Idee kommt, auf diese Weise ein „analgoges Backup“ des Internets zu erstellen, halte ich nicht für komplett ausgeschlossen… Sischer is‘ sischer…

      Ganz besonders gefällt mir, dass direkt unter dem Bericht neben allen verfügbaren Verwendbarkeiten auch hier nicht auf den Button „Drucken“ verzichtet wurde…

      In diesem Sinne – löschen wir das Internet!

  2. Es gibt ein paar Detail zu spezifizieren, wenn man solche Aussagen macht:

    1. Was ist „das Internet“? Aus dem Artikel entnehme ich, dass eigentlich das Web gemeint ist, d.h. HTML-Seiten, die mit einem Web-Browser betrachtet werden können. Internet ist nicht gleich Web. Es gibt z.B. auch FTP-Server, Milliarden von versendeten Mails, …

    2. Auch wenn man sich auf das Web beschränkt: Wie wurde bestimmt, wie viele A4-Seiten eine Webseite braucht? Werden Bilder mitberücksichtigt? Wieviele A4-Seiten braucht eine JPEG-Datei der Grösse 2 MB? Was ist mit herunterladbaren Programmen, Videos, Musikdateien? Wieviele A4-Seiten braucht youtube.com? Mit welcher Schriftgrösse werden die A4-Seiten bedruckt? Werden sie beidseitig oder einseitig bedruckt? Wieviel Rand haben sie?…

    1. Ich habe mich genau die selben Fragen gestellt. Abgesehend davon, wie viel einem eine solche Studie bringt, ist sie ohne Hand und Fuss.

      Aber wahrscheinlich erzählen das 98% der Leser genau so weiter und überlegen sich nichts dabei.

      Gruss

    2. Bei solchen sinnlosen Studien weiß ich nicht ob ich lachen oder schon brüllen soll… Während diese zwei aufmerksamkeitssüchtigen „Akademiker“ Ihr nutzlose Studie vorstellen wurden im Web schon wieder so viele neue Beiträge geschrieben, dass die Seitenzahl nicht mehr stimmt..

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