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11,23 Mio. sehen Bayerns 6:1 im ZDF: Champions League mit neuem Saisonrekord

Der Jubel des FC Bayern nach dem 6:1 gegen Porto
Der Jubel des FC Bayern nach dem 6:1 gegen Porto

Die Gala-Vorstellung von Bayern München gegen den FC Porto war natürlich das TV-Ereignis des Dienstagabends. 11,23 Mio. Fans sahen das Match im ZDF - erstmals in dieser Saison kam die Champions League damit über die 10-Mio.-Marke. Die ARD-Serien hielten sich dennoch gut, im jungen Publikum konnte ProSieben halbwegs überzeugen.

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Dienstag wissen müssen:

1. Saisonrekord für das ZDF

Die bisherige Champions-League-Bestleistung der Saison 2014/15 stammte aus dem Hinspiel: 9,52 Mio. Fans sahen das 1:3 der Bayern in Porto. Doch das Publikum war offenbar zuversichtlich, denn noch einmal 1,71 Mio. mehr waren nun Zeuge des Rückspiels. Der Marktanteil lag bei 36,4%, der Tagessieg war dem Match nicht zu nehmen. Auch in den jungen Zielgruppen gewann der Fußball haushoch: mit 5,38 Mio. 14- bis 59-Jährigen und 31,5%, sowie 3,39 Mio. 14- bis 49-Jährigen und 30,2%. In allen Altersgruppen ab 14 Jahren setzte sich die Champions League am Dienstag an die Spitze der Charts.

2. ARD-Serien halten sich relativ schadlos

Trotz der grandiosen Fußball-Quoten war auch Das Erste erfolgreich. Die Serien „Um Himmels Willen“ und „In aller Freundschaft“ waren die mit Abstand stärksten Alternativen zur Champions League. 5,10 Mio. (16,8%) sahen um 20.15 Uhr „Um Himmels Willen“, immerhin noch 4,72 Mio. (14,5%) danach „In aller Freundschaft“. Natürlich liegen diese Zahlen klar unter den Normalwerten des Hitserien-Duos, doch beide übertrafen den Sender-Durchschnitt trotz des Fußballs.

3. ProSieben trotz Fußball über der 10%-Marke

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Unter ihrem Normalniveau blieben am Dienstagabend RTL, ProSieben und Sat.1. Mit „Two and a half Men“ kam der stärkste Fußball-Konkurrent bei den 14- bis 49-Jährigen auf 1,32 Mio. Zuschauer, also über 2 Mio. weniger als die Champions League im ZDF. Die 20.15-Uhr-Folge der ProSieben-Serie holte damit noch 13,7%. Um 20.45 Uhr – dann in direkter Konkurrenz zum Fußball – erreichte eine weitere „Two and a half Men“-Episode noch 10,9%. Auch „2 Broke Girls“ und „Mike & Molly“ hielten sich mit 10,0% bis 11,4% über der 10%-Marke – beachtlich. RTL kam mit „CSI“ und „Bones“ auf 11,7% und 10,5%, mit „Person of Interest“ nur auf 9,6%. Für den Sat.1-Film „Drei in einem Bett“ entschieden sich 830.000 14- bis 49-Jährige – 7,5%.

4. Vox, RTL II und kabel eins klar unter Soll

Deutlich unter ihrem Normalniveau blieben die drei Sender der zweiten Privat-TV-Liga. Am wenigsten schlecht lief es dabei noch für RTL II, wo „Der Trödeltrupp“ mit 600.000 14- bis 49-Jährigen 5,5% erzielte. Vox-Film „Der Knochenjäger“, als Ersatz für das gescheiterte „Game of Chefs“ ins Programm genommen, blieb mit 490.000 jungen Zuschauern bei 4,4% hängen, kabel eins mit dem „Restaurant Startup“-Ersatz „Rosins Restaurants“ mit 370.000 gar bei nur 3,3%. „Restaurant Startup“ erreichte ab 23.15 Uhr auch nur 3,6%.

5. Weitere 620.000 sehen Champions League bei Sky

Zusätzlich zu den 11,23 Mio. ZDF-Zuschauern sahen noch einmal 620.000 die Übertragungen der Champions League bei Sky. Der Marktanteil lag damit bei starken 2,0%. Die Highlights und Analysen kamen danach mit 150.000 Sehern noch auf 0,8%, die Doku „Ottmar Hitzfeld. Der Trainer. Der Mensch.“ ab 23.35 Uhr noch auf 50.000 und 0,5%. Im Free-TV liefen die stärksten Programme abseits der großen acht Sender am Vorabend: die „Lokalzeit“ lockte 1,50 Mio. (6,3%) zum WDR, „NDR regional“ kam parallel dazu auf 1,30 Mio. und 5,4%. Das NDR Fernsehen sprang aber auch um 20.15 Uhr noch über seine Normalwerte mit dem Magazin „Visite“ und Werten von 960.000 bzw. 3,1%.

Hier finden Sie bei MEEDIA täglich die Top 20 des Gesamtpublikums, der 14- bis 49-Jährigen und der 14- bis 59-Jährigen. Eine Liste aller Quoten-Analysen der Vergangenheit lesen Sie immer an dieser Stelle.

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