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Der Promi-Faktor: Auch Beyoncé posiert mit goldener Apple Watch

Foto: Beyonce.com
Foto: Beyonce.com Hat die goldene Apple Watch wohl schon länger abgelegt: R&B-Star Beyoncé

Drei Tage noch, dann beginnt offiziell der Verkaufsstart der Apple Watch, der bekanntlich keiner ist. Eine der wenigen auserwählten Apple Watch-Trägerinnen ist vorab R&B-Superstar Beyoncé. Die Popsängerin wurde auf dem Musik- und Kunstfestival Coachella mit der gleichen goldenen Apple Watch gesichtet, die vergangene Woche bereits Mode-Ikone Karl Lagerfeld zugestellt wurde. Ein Analyst hält die extreme Verknappung zum Start unterdessen für Strategie.

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Ein Promi müsste man sein! Dann würde sich die Wartezeit auf Apples erstes neues Produkt seit 2010 erheblich verkürzen. Während Normalsterbliche, die nicht in den Minuten nach dem Vorbestellungsstart ihre Order aufgegeben haben, noch bis Juni auf die Apple Watch warten müssen, werden ausgewählte Celebrities vom Techpionier sogar mit Sonderanfertigungen bedient.

Knapp eine Woche ist es her, dass der Assistent von Modezar Karl Lagerfeld stolz auf Instagram ein vielsagendes Foto vom Handgelenk des Meisters postete: “Die erste Apple Watch, die extra für Karl angefertigt wurde. Unglaublich! Danke, Apple!” Zu sehen: eine Apple Watch aus der Premiumserie Edition mit einem Gliederarmband komplett aus Gold.

1st apple watch specially made for KarL !! Amazing !!! Thanks #apple !!!!!! @karllagerfeld

Ein von Sebastien Jondeau (@bentoub) gepostetes Foto am

Die Sache mit der Sonderanfertigung „extra für Karl“ relativiert sich nun wenige Tage später, denn auch ein andere, noch größere Berühmtheit wird mit einer goldenen Apple Watch gesichtet, die es so nicht zu kaufen gibt: R&B-Superstar Beyoncé, die bekanntermaßen seit Jahren eine enge Bindung zu Apple hat.

Nicht in den üblichen sozialen Kanälen, sondern nur auf ihrer Webseite ist das Foto zu finden, das vergangene Woche beim schlagzeilenträchtigen Kunst- und Musikfestival Coachella entstanden ist: Beyoncé mit der Apple Watch mit ebenfalls vergoldetem Gliederarmband am Handgelenk.

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Bildschirmfoto 2015-04-21 um 10.40.11

Analyst: Bewusste Verknappung der Apple Watch 

Für Schlagzeilen anderer Art sorgte unterdessen der unabhängige Apple-Analyst Carl Howe, der den jüngsten Irritationen zur Verfügbarkeit der Apple Watch zum Start eine neue Interpretation hinzufügte: die der absichtlich späten Produktion. Nach Howes Einschätzung sind die auffällig späten Lieferzeiten von Apple nämlich Kalkül.

Um beim Apple Watch-Launch die finanziellen Risiken so weit es geht zu minimieren, habe der Techpionier die Produktion nämlich weitgehend den tatsächlichen Vorbestellungen angepasst, mutmaßt Howe. In anderen Worten: Erst nach Eingang der Vorbestellungen habe Apple die Produktion hochgefahren („build-to-order“).

Während der Kunde unter dem gänzlich neuen Produktionsansatz in Form von längeren Wartezeiten zu leiden hat, profitieren Aktionäre: Der passionierte Marktforscher rechnet aus dem Stand mit 3,1 Millionen verkauften Apple Watch, die wiederum 2 Milliarden Dollar in Apples Kassen spülen und dem iPhone-Hersteller gleichfalls die größte Gewinnmarge aller Zeiten bescheren würden: nämlich oberhalb von 60 Prozent.

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