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Pro-russischer Journalist von Unbekannten in der ukrainischen Hauptstadt Kiew erschossen

Proteste in der Ukraine
Proteste in der Ukraine

Der pro-russische Journalist Oles Buzina (45) wurde laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag in der ukrainischen Hauptstadt Kiew von Unbekannten erschossen. Buzina war vor allem für seine pro-russischen Meinungs-Artikel in der ukrainischen Tageszeitung Sevodnya bekannt, die zum Medien-Konglomerat des ukrainischen Geschäftsmanns Rinat Akhmetov gehört.

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Akhmetov kandidierte in den Parlamentswahlen vergangenes Jahr für die russische Block-Partei, wurde aber nicht gewählt. Laut dem Reuters-Bericht erschossen zwei Maskierte Oles Buzina am Donnerstag gegen 13.20 Uhr vor seinem Haus in Kiew. Gestern wurde bereits ein früherer Vertrauter des Ex-Präsidenten der Ukraine, Viktor Janukowitsch, ebenfalls vor seinem Haus getötet.

Ein Sprecher des ukrainischen Innenministeriums hat die beiden Taten in Verbindung gebracht, da beide Opfer eine Rolle in der „Anti-Maidan-Bewegung“ gespielt hätten, die sich gegen die Proteste richtet, die auf dem Kiewer Maidan-Platz ihren Anfang nahmen und dazu führten, dass der pro-russische Janukowitsch aus dem Amt gedrängt wurde.

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Russlands Präsident Wladimir Putin bezeichnete den Mord an Buzin als politisch in eienr Stellungnahme als motiviert.

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