Anzeige

„Absurder Auftritt“: Handwerksblatt distanziert sich vom dreisten Fragesteller auf Klopp-PK

juergen_klopp_handwerksblatt.jpg

Es ist die wohl netteste Medienschnurre der vergangenen Tage. Bei der gestrigen PK von Jürgen Klopp blamierte sich ein angeblicher Redakteur des Handwerksblatt mit der dreisten Bitte nach einer Freikarte. Nicht genug, dass sich die Kollegen vor Ort ärgerten und sich das Web amüsierte. Jetzt sieht sich sogar noch sein vermeintlicher Auftraggeber dazu gezwungen die Redaktionszugehörigkeit des Fragestellers zu dementieren.

Anzeige
Anzeige

Am Ende der Pressekonferenz kam es noch einmal zu einem kleinen Highlight: Als es hieß: „Letzte Frage“, meldete sich ein Anwesender zu Wort und wies sich als Mitarbeiter des Handwerksblatt aus Düsseldorf aus.

Klopp: "Hätte gerne ihr Selbstvertrauen…"

Bei DIESER Frage gerät sogar der sonst so coole Jürgen Klopp aus der Fassung.

Posted by Dein Sky Sport on Mittwoch, 15. April 2015

Anzeige

Statt eine weitere Frage zur Demission von Jürgen Klopp oder der Situation beim BVB zu stellen, bat er den scheidenden Dortmunder Trainer um ein Ticket für seinen Sohn. Immerhin hätte ihm Klopp die Karte versprochen. Reaktion des völlig verdutzten Coach: “Ich hätte gerne Ihr Selbstvertrauen. Das als letzte Frage in dieser Pressekonferenz zu stellen“. Schnell fügte Klopp noch an, dass man bestimmt “irgendwo noch eine auftreiben“ könne.

Direkt vor Ort hatte die Wortmeldung noch einen unangenehmen Epilog. BVB-Pressesprecher Fligge soll den Fragesteller im Anschluss an die PK noch ordentlich zurechtgestutzt haben.

Wenige Stunden später folgte nun das nächste Nachspiel. In einer Erklärung distanzierte sich das Handwerksblatt von dem vermeintlichen Journalisten. „Das Deutsche Handwerksblatt (DHB) hat zu dieser Veranstaltung keinen Vertreter entsandt. Wir belegen Pressekonferenzen von Sportvereinen grundsätzlich nicht, außer es geht um ein handwerksrelevantes Thema beispielsweise bei der Zusammenarbeit mit Lehrlingen oder ähnlichen Themen“. Weiter heißt es in der Stellungnahme von Chefredakteur Rüdiger Gottschalk:

Der in Dortmund aufgetretene Mann tat dies offensichtlich aus eigenem Entschluss und ohne Abstimmung mit DHB. Es handelt sich um einen in Brüssel recht gut vernetzten Herren, der uns ein einziges Mal einen Beitrag zu Europa-Themen für das Deutsche Handwerksblatt angeboten hatte, nicht um ein Mitglied der Redaktion in Düsseldorf. Wir bedauern den Eindruck, dass unsere Publikation hinter einem derart absurden Auftritt stehen könnte.

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige

Alle Kommentare

    1. Dann wäre er aber auf einer PK des früheren Konditors Jürgen Klinsmann besser aufgehoben gewesen 🙂

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*