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Trend zum Retro-Chat: Facebook bringt den Messenger in den Browser

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Nächster Coup von Mark Zuckerberg: Nachdem Facebook seinen Messenger als Standalone-App im vergangenen Jahr massiv pushte, zieht der Internet-Riese nun auch überraschend auf dem Desktop nach. Tatsächlich: Der Messenger ist künftig auch über den klassischen Internetbrowser erreichbar.

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Es wirkt ein bisschen wie eine Reise zurück in die Vergangenheit: Nachdem Facebook seinen mobilen Nutzern die Kommunikationszentrale Messenger als Standalone-App förmlich aufgezwungen hat, folgt nun die Entkopplung auch auf dem stationären Internet-Browser – allerdings auf freiwilliger Basis.

Seit gestern können Facebook-Nutzer in den USA unter Messenger.com mit ihren Freunden nach Herzenslust chatten, ohne vom Nachrichtenstrom auf dem weltgrößten Social Network abgelenkt zu werden.

Ein Sprecher erklärte gegenüber Mashable, anders als bei der mobilen App können Desktop-Nutzer auch auf regulärem Weg weiter über Facebooks Webseite miteinander kommunizieren – ein Wechselzwang besteht also bei der browserbasierten Nutzung offenbar nicht.

Facebook folgt seiner Tochter WhatsApp mit dem Browser-Launch des Messengers

Warum entkoppelt Facebook seine Kommunikationszentrale nun von der Basisseite, auf der mit Werbeanzeigen Geld verdient wird? Der browserbasierte Messenger sei für Nutzer gedacht, die ohne die Ablenkung von Profilseiten oder dem Newsfeed miteinander kommunizieren wollten, teilte ein Unternehmenssprecher dem Techportal re/code mit.

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Der Retro-Trend, mobile Messaging-Dienste auch auf dem Desktop zu bringen, erfreut sich aktuell großer Beliebtheit. Facebooks neue Tochter WhatsApp hat es vorgemacht: Seit einigen Wochen ist die beliebte Chat-App fürs Smartphone nun auch auf Internet-Browsern verfügbar – gestern folgte verspätet der Rollout für Apples Betriebssystem Mac OS X 10.10.

Dass aus dem browserbasierten Messenger schnell eine desktop-basierte App werden könnte, deutet unterdessen das Apple-Blog 9to5Mac an: Entwickler bereiten demnach bereits eine Betaversion für den Mac Store vor.

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