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Jung & Satirisch? Tilo Jung ist jetzt „Bundesinternetsprecher“

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Tilo Jung nimmt sich offenbar Sendungen wie "Die Anstalt" oder "The Colbert Report" aus den USA zum Vorbild und versucht sich mit seinem neuen Format "Cyber Report" an Satire. Dafür schlüpft er in die Rolle des Bundesinternsprechers Stephan Cybert und beschäftigt sich in Videobeiträgen mit aktuellen politischen Themen.

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„Ich bin zurück“, verkündete Tilo Jung am Mittwoch bei Twitter und Facebook. Er sei nun als Stephan Cybert für die Bundesregierung unterwegs – in der Position des „Bundesinternetsprechers“. Nach seinem Instagram-Fehltritt am Weltfrauentag hatte er zunächst verkündet, sich vorerst vom Journalismus verabschieden zu wollen. Diese Ankündigung macht er auf Cyberreport.de mit einem Augenzwinkern wahr und erklärt: „Wir fühlen uns nicht richtig verstanden. Das ändern wir und teilen euch ab sofort mit, was wir meinen und warum wir es sagen. Direkt mit euch. Zu euch. Für euch. Ohne Journalisten.“

Mit seinem neuen Projekt orientiert sich der Krautreporter und „Jung & Naiv“-Erfinder offenbar an Satiresendungen wie „Die Anstalt“, „Die heute-show“ oder der US-Show „The Colbert Report“ und erklärt seinen Zuschauern des Videoformats, was die Bundesregierung „wirklich“ meint. In der ersten Folge des Cyber Reports „Fuck Folter“ bearbeitet er in neuem Look und mit gestriegeltem Haar das Thema Folter und bekommt dabei Unterstützung von Dschungelcamp-Witzschreiber und Moderator Micky Beisenherz, Joiz-Moderatorin Claire Oelkers, Piraten-Politikerin Marina Weisband und Moderatorin Evelyn Weigert.

Wie schon bei seinem Politik-Web-Format „Jung & Naiv“, bittet Jung auch für den Cyber Report um Spenden. Auf der Webseite können die Benutzer ihre „Steuern direkt zahlen“ und zwar auf das Bankkonto von Tilo Jung. Ein Impressum hingegen fehlt auf der Seite – obwohl in Deutschland die Impressumspflicht gilt, wie der „Bundesinternetsprecher“ sicherlich auch weiß.

Die Begeisterung über das neue Format ist auf Twitter bislang durchwachsen:

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