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Trade-In-Programm: Apple will gebrauchte Android-Smartphones aufkaufen

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Das Werben um Smartphone-Kunden aus dem Feindeslager wird aggressiver. Nicht nur alte iPhones will Apple künftig als Zahlungsmittel zur Verrechnung akzeptieren, sondern auch ausgewählte Android-, Blackberry- und sogar Windows-Smartphones. Allerdings noch nicht in Deutschland.

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Tim Cook war zuletzt ziemlich oft in Hochform. Beflügelt von einer extrem starken Bilanz im Weihnachtsquartal, nahm der Apple-CEO vor Analysten gleich mehrfach Maß: „Android Switcher“ laut der neue Lieblings-Zinger aus Cupertino gegen die angeschlagene Konkurrenz aus dem Google-Lager.

„Wir hatten die höchste Android-Switcher-Rate aller Zeiten“, erklärte Cook den Analysten in der Telefonkonferenz Ende Januar und erneuerte den krachenden Aufwärtshaken zwei Wochen später auf der Investorenkonferenzen bei Goldman Sachs. Wie die Credit Suisse in einer neuen Studie herausarbeitete, kommt jeder vierte neue Käufer eines iPhones aus dem Android-Lager.

„Reuse and Recycle-Programm“ wird auf Android-, Blackberry- und Windows-Smartphones ausgeweitet 
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Um den Wechselwilligen den Weg zum iPhone 6, 6 Plus und 5c noch ein bisschen zu erleichtern, hat Apple nun nach Angaben des Blogs 9to5Mac ein Verrechnungsprogramm („Trade-In-Programm“) aufgelegt, für das sich nicht nur wie bisher alte iPhones qualifizieren, sondern auch ausgewählte Android-Modelle – und sogar einige Blackberry- und Windows Phone-Smartphones.

Apple bietet das sogenannte „Reuse and Recycle-Programm“ neben den USA in Kanada, Großbritannien, Frankreich und Italien auch bereits in Deutschland an – allerdings noch beschränkt auf Apple-eigene Produkte. Die Anrechnung von anderen Smartphones beim Kauf eines neuen iPhones sind also auch hierzulande wohl nur noch eine Frage der Zeit.

Wie groß die Wechselwilligkeit aus dem Androidlager in die iWelt inzwischen ausfällt, kann Tim Cook bereits in weniger als einem Monat verkünden: Apple legt seine nächsten Quartalszahlen am 27. April nach Handelsschluss vor.

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