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Halbzeitbilanz: EM-Qualifikation für RTL bisher ein voller Erfolg

RTL-Fußball-Team Jens Lehmann, Florian König und Marco Hagemann (v.l.n.r.)
RTL-Fußball-Team Jens Lehmann, Florian König und Marco Hagemann (v.l.n.r.)

Die Hälfte der Qualifikationsspiele für die Fußball-EM 2016 ist gespielt, Zeit für eine Zwischenbilanz. Und die fällt für RTL sehr gut aus: 10,78 Mio. sahen die fünf deutschen Matches im Durchschnitt - nur zwei Quali-Serien liefen seit der Jahrtausendwende noch besser.

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Die Zuschauerzahl vom Sonntag war symptomatisch. Obwohl der Gegner Georgien – 126. der FIFA-Weltrangliste – im Normalfall keine Spannung versprach, sahen 11,57 Mio. Fans das EM-Qualifikationsspiel bei RTL. Zu eng und unspektakulär liefen die ersten vier Partien, die Fans wollten dann doch sehen, ob es gegen Georgien besser läuft. Und: Die Anstoßzeit am Sonntag um 18 Uhr war auch sehr quotenfreundlich. Das Match ging dem „Tatort“ und den Hollywood-Filmen aus dem Weg und viele Kinder durften zuschauen, bevor es ins Bett ging. Das Spiel in Georgien wurde damit das bisher erfolgreichste seit dem Wechsel der Quali-Länderspiele von ARD und ZDF zu RTL.

Doch nicht nur das Match vom Sonntag, sondern die gesamte Qualifikationsserie war für den Privatsender bisher ein voller Erfolg. Im Durchschnitt sahen 10,78 Mio. die fünf Partien, nur das Spiel gegen Gibraltar landete mit 9,64 Mio. Sehern unter der 10-Mio.-Marke. Doch auch das war ein Erfolg, denn vor zwei Jahren sahen das Match gegen die Färöer – damals der Zwerg in der deutschen Gruppe – nur 7,88 Mio. Leute.

Verglichen mit den vorigen sechs Quali-Runden seit der Jahrtausendwende fällt auf, dass die Zahlen der jeweils ersten fünf Partien nur zweimal besser waren: 2006/2007 – nach dem Sommermärchen bei der WM 2006 – und 2010/2011. Damals aber einzig wegen eines Spiels – dem gegen den die Türkei, das sagenhafte 15,14 Mio. Fans sahen. Das Spiel aus dem Oktober 2010 hält damit auch den Quali-Rekord des 21. Jahrhunderts. Selbst die Qualifikation zur WM in Brasilien kam im Herbst 2012 und Frühjahr 2013 nicht an die nun erreichten Zahlen heran.

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EM_WM_Quali

Die Daten zeigen, dass es den Fußball-Fans weitgehend egal ist, auf welchem Sender die Spiele zu sehen sind. Trotz des allgemeinen Quoten-Trends, der bei RTL seit Jahren nach unten zeigt, erreicht der Sender mit der deutschen Fußball-Nationalmannschaft grandiose Zahlen. Der Blick auf die Daten des jüngeren Publikums zeigt zudem, dass es insbesondere hier nach oben ging. 460.000 Zuschauer mehr als 2012/13 sahen die ersten fünf Matches, bei den 14- bis 49-Jährigen waren es 400.000 mehr.

Der Hauptgrund für die ansteigenden Zahlen dürfte dabei natürlich die Euphorie nach dem WM-Titel sein. Der Sieg in Brasilien war für RTL ein Glücksfall. Wäre das DFB-Team bei der WM im Sommer früh ausgeschieden, hätte man nun sicher größere Probleme, auf solch starke Zahlen zu kommen. Die aktuelle Tabellensituation mit nur drei Punkten Abstand zwischen dem Ersten und dem Vierten wird zudem dafür sorgen, dass auch die kommenden Spiele starke Quoten holen werden.

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