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Germanwings-Absturz: stern bringt aktualisierte Ausgabe an den Kiosk

Chefredakteur Christian Krug, neu gestaltetes stern-Cover zur Germanwings-Katastrophe: „Beispiellose Tragödie“
Chefredakteur Christian Krug, neu gestaltetes stern-Cover zur Germanwings-Katastrophe: "Beispiellose Tragödie"

Der stern reagiert auf den Germanwings-Absturz und bringt die aktuelle Ausgabe in großen Teilen überarbeitet neu an den Kiosk. Statt mit einer Titelgeschichte über Fitness macht die aktualisierte Ausgabe Nr. 14/ 2015 nun mit dem Flugzeugabsturz auf. Unter der Titelzeile „Der Todesflug: Rekonstruktion einer Tragödie“ berichtet der stern über insgesamt 45 Seiten über das Unglück.

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Die aktualisierte stern-Ausgabe wird deutschlandweit am Sonnabend an den Kiosken liegen, in einigen Kiosken in Hamburg bereits ab Freitagnachmittag. Abonnenten erhalten unter Angabe ihrer Abonummer ein pdf des aktualisierten stern.

Neben einer ausführlichen Reportage über den Unglücksflug und die Menschen, die an Bord waren und in den Tod gerissen wurden, beschreibt der stern auf den 45 Seiten unter anderem die Gründe, die dazu geführt haben, dass die Cockpittür von außen verschlossen war, und die Zerreißprobe, die der Lufthansa und ihrer Tochter Germanwings bevorsteht, nachdem bekannt geworden war, dass der Co-Pilot das Flugzeug bewusst abstürzen ließ.

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An der Aktualisierung haben rund 80 stern-Redakteure, Reporter, Grafiker und Dokumentare von Dienstagmittag bis zum Redaktionsschluss am Donnerstagnachmittag gearbeitet. Zuletzt hatte der stern 2012 nach der US-Präsidentschaftswahl eine aktualisierte Auflage an den Kiosk gebracht. Nach den 9/11-Attentaten 2001 hatte der stern ein Sonderheft produziert, das dem aktuellen Heft beigelegt wurde.

stern-Chefredakteur Christian Krug über die außergewöhnliche Maßnahme: „Die beispiellose Tragödie beschäftigt die Menschen in Deutschland weit über die reine Nachricht hinaus. Mit der Leistung seiner Reporter zeigt der stern, welche Bedeutung hintergründiger, die Zusammenhänge aufbereitender Zeitschriftenjournalismus hat.“

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Alle Kommentare

  1. Was in den Medien abgeht ist nur noch eine Schlacht von Vertuschungen. Die Piloten-Aufnahme bekommen wir ja leider nicht zu hören. Des weiteren hat ein Informant von der Lufthansa absichtlich Falschinfos an die New York Time gegeben, so fing es an, die Lüge über Umwege zu verbreiten! Da hängt ein Milliarden-Geschäft für die Lufthansa dran! Höchstwahrscheinlich ist die Wahrheit die, das die Triebwerke ausgefallen sind und auch beide Piloten im Cockpit waren. Was meint ihr, würde die Lufthansa so eine Info an die Presse bzw. den Staatsanwalt erzählen lassen, oder doch besser alles auf ein Andreas Lubitz schieben? Ich glaube und bin sicher, alles nun auf Lubitz zu schieben ist die bessere Wahl.

  2. Diese „journalistische“ Flutwelle zeigt nur eins. Geschäftemacherei auf Kosten der Toten. Das hat doch mit Information nichts mehr zu tun. Ich finde es ekelhaft. Übrigens habe ich, nicht mal beim Arzt, seit 1983, in eines dieser Machwerke reingeschaut.

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