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Sky Deutschland: Carsten Schmidt löst Brian Sullivan als CEO ab

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Wachwechsel bei Sky Deutschland: Der erfolgreiche CEO Brian Sullivan, der den Bezahlsender in die schwarzen Zahlen geführt hat, tritt am 24. Juni von seinem Posten zurück. Der gebürtige Amerikaner Sullivan will in die USA zurückkehren. Es übernimmt Carsten Schmidt, bisher Sky-Vorstand für Sport, Werbezeitenvermarktung und Internet. Schmidt steigt mit sofortiger Wirkung zum Vize-CEO auf.

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In den nächsten Monaten soll er eng mit Sullivan zusammenarbeiten, damit der Übergang reibungslos klappt. Schmidt ist seit 1999 bei dem Bezahlsender, seit 2006 sitzt er im Vorstand. Er verantwortet die Sportsender, den Sportrechteeinkauf sowie die Online-Aktivitäten und die Werbezeitenvermarktung. Gerade die Sportrechte, wie Fußball-Bundesliga, Champions League und Formel 1, sind für Sky von existenzieller Bedeutung. Vor seiner Zeit bei Sky verantwortete Schmidt als Geschäftsführer vier Jahre lang Marketing und Television von Wige Media, einem Sportmedien-Dienstleister. Schmidt ist außerdem Vorstandsmitglied der Sky Stiftung und Sprecher des Beirats des Fachverbands für Sponsoring und Sonderwerbeformen e.V. (FASPO). 2003 wurde er mit dem Deutschen Fernsehpreis für die Bundesliga-Konferenz ausgezeichnet.

Brian Sullivan hat Sky Deutschland ordentlich umgekrempelt und auf Vordermann gebracht. Unter seiner Führung legte der Pay-TV Kanal für das Geschäftsjahr 2013 erstmals operativ schwarze Zahlen vor. Für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2014/2015 meldete der Sender erstmals über vier Millionen Abonnenten. Sullivan trieb auch die Digitalisierung mit dem Ausbau des Online-Dienstes Sky Go voran. Der Amerikaner Brian Sullivan war zweifelsohne der beste CEO, den die deutsche Pay-TV.Plattform Sky, vormals Premiere, je hatte. Seinem Nachfolger hinterlässt er ein Unternehmen in bester Verfassung.

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Alle Kommentare

  1. „Der Amerikaner Brian Sullivan war zweifelsohne der beste CEO, den die deutsche Pay-TV.Plattform Sky, vormals Premiere, je hatte. Seinem Nachfolger hinterlässt er ein Unternehmen in bester Verfassung.“

    Naja, ob das alles so nachhaltig war, wage ich irgendwie zu bezweifeln. Neukunden werden die Abos zu Kampfpreisen hintergeschmissen und langjährige Kunden durch Pairing und miesen Service vertrieben. Ohne Fußball gäbe es Sky doch schon längst nicht mehr…

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