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Fast 10 Mio. sehen Kick gegen Australien, weiter großes Interesse an Germanwings-Specials

Fußball-Länderspiel Deutschland – Australien
Fußball-Länderspiel Deutschland - Australien

Das 2:2 der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen Australien war das meistgesehene TV-Programm des Mittwochs. 9,84 Mio. sahen es im ZDF ab 20.35 Uhr. Zuvor informierten sich erneut viele Millionen im "Brennpunkt" des Ersten über den aktuellen Stand nach dem Germanwings-Absturz - genau 6,06 Mio.

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Mittwoch wissen müssen:

1. 10 Mio. sehen Fußball im ZDF, 6 Mio. den „Brennpunkt“ im Ersten

ARD und ZDF waren am Mittwoch ganz klar die Sender mit dem höchsten Zuschaueraufkommen. auf den ersten zehn Rängen finden sich fast ausschließlich öffentlich-rechtliche Programme – einzige Ausnahme „RTL aktuell“ auf Platz 8. Mit 9,84 Mio. Fußball-Fans war das Länderspiel gegen Australien dabei die klare Nummer 1. Hinter dem Halbzeit-„heute-journal“ (8,64 Mio.) und den Länderspiel-Moderationen (6,24 Mio.) folgt der „Brennpunkt“ zum Thema „Germanwings – Der Tag nach dem Absturz“, den 6,06 Mio. in den 20 Minuten vor dem Länderspiel-Anpfiff verfolgten. Damit informierten sich im „Brennpunkt2 sogar noch ein paar Menschen mehr über den aktuellen Stand nach dem Flugzeugunglück als am Dienstag.

2. Zietlows „Die 25“ halbwegs solide, „The Biggest Loser“ miserabel

Die Privatsender hatten dem Fußball-Länderspiel – auch im jungen Publikum – nichts entgegen zu setzen. Am wenigsten schlecht lief es noch für „Die 25 kuriosesten Geschichten der Welt“: Mit 1,88 Mio. 14- bis 59-Jährigen und 10,9%, bzw. 1,36 Mio. 14- bis 49-Jährigen und 12,1% blieb die Show zwar unter dem RTL-Normalniveau, doch gegen den Fußball sind solche Zahlen halbwegs okay. ProSieben erreichte mit „Eat, Pray, Love“ nur 830.000 14- bis 49-Jährige und 7,9%, Sat.1 mit „The Biggest Loser“ gar nur 780.000 und 7,1%.

3. Vox schlägt mit „Rizzoli & Isles“ ProSieben und Sat.1

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Richtig zufrieden mit seinen Prime-Time-Zahlen kann Vox sein. Die Serie „Rizzoli & Isles“ gewann im jungen Publikum sogar gegen ProSieben und Sat.1 und sprang deutlich über das Sender-Normalniveau. Trotz Fußball entschieden sich um 20.15 Uhr für die neue Folge der US-Serie 1,07 Mio. 14- bis 49-Jährige (9,4%), eine ältere Episode sahen danach noch 870.000 (7,8%). Für RTL II und kabel eins lief es hingegen mies: Die „Teenie-Mütter“ wollten bei RTL II nur ganze 460.000 junge Menschen (4,1%) sehen, „Alleinerziehend!“ danach 370.000 (3,3%). Auch „Asterix & Obelix gegen Cäsar“ war bei kabel eins alles andere als ein Hit: 430.000 14- bis 49-Jährige reichten nur für 3,8%.

4. zdf_neo punktet mit „Kommissarin Heller“, NDR mit Südsee und Ostfriesland

Die Nummer 1 abseits der großen acht Sender war am Mittwoch wie so oft die WDR-„Lokalzeit“. 1,57 Mio. sahen sie bundesweit ab 19.30 Uhr – stolze 5,7%. In der Prime Time setzte sich hingegen zdf_neo an die Spitze: Den „Kommissarin Heller“-Krimi schalteten 1,31 Mio. Leute ein – 4,1%. Auch das NDR Fernsehen sprang am Abend deutlich über sein Normalniveau: zunächst mit den „Expeditionen ins Tierreich“ der Südsee (1,23 Mio. / 3,8%), danach mit der Doku-Soap „Der XXL-Ostfriese“ (1,20 Mio. / 3,8%).

5. Auch am „Tag danach“ deutlich überdurchschnittliche Zahlen bei den Infosendern

Das Flugzeugunglück in Südfrankreich bewegt die Deutschen auch am Tag danach noch. So verzeichneten die Infosender N24, n-tv und Phoenix erneut deutlich überdurchschnittliche Zahlen. N24 erreichte insbesondere am frühen Morgen von 6.45 Uhr bis 8.30 Uhr weitgehend Marktanteile von 2,5% bis 3,5%, von 9.,30 Uhr bis 11.50 Uhr dann erneut fast durchgehend mehr als 3%. Auch n-tv sprang über die 3%-Marke – vor allem von 7.50 Uhr bis 12 Uhr. Die „News Spezial“-Sendungen um 9.30 Uhr und 10 Uhr erzielten sogar 4,3%. Phoenix erreichte zwischen 11.40 Uhr und 13.15 Uhr mehr als 2%, vereinzelt ebenfalls mehr als 3%.

Hier finden Sie bei MEEDIA täglich die Top 20 des Gesamtpublikums, der 14- bis 49-Jährigen und der 14- bis 59-Jährigen. Eine Liste aller Quoten-Analysen der Vergangenheit lesen Sie immer an dieser Stelle.

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