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Apple Watch-Launch: Produktionsprobleme offenbar immer größer

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Der Countdown tickt: In viereinhalb Wochen wird Apples erstes neues Produkt seit über fünf Jahren auf den Markt losgelassen – die Apple Watch. Die Erwartungen sind spätestens nach der Keynote vor zwei Wochen immer gedämpfter, zu verhalten war die Resonanz. Nun kommen offenbar auch noch Produktionsprobleme hinzu.

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Bleibt alles beim Alten? Wenn die Apple Watch am 24. April in neun Ländern in den Handel kommt, könnte sich ein bekanntes Phänomen einstellen: Das neue Apple-Produkt könnte schnell ausverkauft sein, so wie immer wieder beim iPhone zu beobachten.

Mehr als fünf Jahre nach dem iPad-Launch sollte ein Ansturm auf die erste neue Produktkategorie seit 2010 eigentlich vorprogrammiert sein – doch das (Social Media-)Echo auf die jüngste Keynote war bestenfalls verhalten. „Das erste Apple-Produkt, das mich nicht im Geringsten interessiert“, war eine nach der Keynote viel zu hörende Einschätzung. Der Flop-Verdacht keimt auf.

Gerüchte: Nur 1,5 Millionen Exemplare können aktuell pro Monat gefertigt werden

Trotzdem könnte es bei der Auswahl der richtigen Apple Watch am Ende doch eng werden –  es werden nämlich offenbar immer weniger Modelle zum Verkaufsstart fertig. Vor zwei Monaten noch hatte das Wall Street Journal berichtet, dass der iKonzern bei Zulieferern fünf bis sechs Millionen Exemplare der Apple Watch zur Belieferung zum Marktstart in Auftrag gegeben habe – mehr als die Hälfte davon entfielen auf die günstige Sport-Variante mit Plastik-Armband.

In der vorvergangenen Woche machten dann Gerüchte aus China die Runde, dass Apple nur noch zweieinhalb bis drei Millionen Apple Watches zum 24. April geordert haben soll, wie die chinesische Zeitung United Daily News berichtet. Aus derselben Quelle ist nun von einer weiteren Halbierung zu hören: Lediglich 1,25 bis 1,5 Millionen Einheiten könnte Apple aktuell produzieren, berichtet UDN, wie das Blog GforGames verbreitet.

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Apple Insider: „Produktionsprobleme in jeder Stufe der Entwicklung“

Der Grund soll dabei nach Angaben des Blogs Apple Insider weniger an der vermeintlichen Käuferzurückhaltung als vielmehr an Produktionsproblemen liegen, die vor allem bei der Fertigung des OLED-Displays aufträten. Der Apple Insider wollte die Höhe der Produktionsverknappungen allerdings nicht bestätigen.

Apple habe „in jeder Stufe der Entwicklung Probleme gehabt“, berichtet eine nicht genannte Quelle. Das würde auch die Einschätzung von Designchef Jony Ive bestätigen, der die Apple Watch vor Kurzem als „das herausfordernste Produkt“ bezeichnete, das er in den mehr als 23 Jahren bei Apple entwickelt habe.

Die Wall Street ist trotz des möglicherweise eingeschränkten Verkaufsstarts dennoch weiter optimistisch für die neue Produktkategorie. Brian White von Cantor Fitzgerald gab gestern in einer  neuen Kurzstudie die Marke von 25 Millionen verkauften Apple Watches im Geschäftsjahr 2016 aus.

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