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Sascha Lobo sagt Re:publica-Rede ab

Sascha Lobo ist der Cover-Boy der neuen Wired (Foto: Olaf Blecker für WIRED Germany)
Sascha Lobo ist der Cover-Boy der neuen Wired (Foto: Olaf Blecker für WIRED Germany)

In diesem Jahr muss die Re:publica ohne eine ihrer großen Höhepunkte auskommen. Im Interview mit der deutschen Wired kündigt Sascha Lobo an, dass er auf seinen traditionellen Vortrag verzichten wird. Vor allem seine älteren Auftritte auf der Blogger-Konferenz sind längst legendär.

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„Ich hatte das Gefühl, es könnte sinnvoll sein, mal eine Pause zu machen“, sagte der 39-Jährige im Interview mit dem Technik-Magazin. Es sei ihm wichtig, die „Erwartungen auf andere Art zu brechen, als es von mir erwartet wird“.

Ein weiterer Grund für seinen Verzicht ist zudem offenbar eine gewisse Frustration, dass sich so wenig im Netz bewegt. So hatte Lobo im vergangenen Jahr den Mangel an netzpolitischem Engagement in Deutschland nach den Snowden-Enthüllungen beklagt. An dieser gesellschaftlichen Apathie hätte sich in der Zwischenzeit wenig geändert: „Leute, die begeistert weitermachen wie früher, halte ich nicht für netzoptimistisch, sondern für realitätsfern. Für mich ist der Impuls jetzt aber: Machen! Nicht nur reden.“

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Alle Kommentare

  1. Herr Lobo taucht seit Jahren einmal im Frühling auf, mahnt an man solle mehr handeln und weniger reden und verschwindet dann wieder in der Kiste um dort Spiegeltexte zu schreiben. Langweilig, vorhersehbar und nicht hilfreich.

  2. ds ist eine gute idee, weil, naja, die beiden letzten sind ja nach der langen zeit, in der sie hätten „ankommen“ können, immer noch nicht in die köpfe des publikums eingesickert. man kann also, ohne daß das langweilig oder nutzlos wäre, einfach die beiden letzten noch mal als video einspielen.

    ich befürchte, daran wird sich die nächsten vier jahre auch nix ändern.

    es gibt halt leute, die können denken, sich was vorstellen, etwas verstehen.

    und andere, bei denen das irgendwie dauert, bis eder groschen gefallen ist

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