Xing kämpft mit 20.000 gefälschten Profilen

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Xing-CEO Thomas Vollmoeller kann zufrieden sein

Digital Economy Das Karrierenetzwerk Xing hat offenbar Probleme mit falschen Profilen. Wie der Spiegel berichtet, sei bei der Burda-Beteiligung seit Sommer vergangenen Jahres ein Fake-Cluster aktiv. Derzeit gehe das Unternehmen von etwa 20.000 Fake-Profilen aus. Wer dahinter steckt, ist unklar.

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Die falschen Profile seien vor allem deutschsprachig, enthielten echte Berufe und existierende Städtenahmen, wobei vor allem kleinere Städte in der Mehrzahl seien, so der Spiegel. In der Regel seien die Profile aber inaktiv. In einer internen Präsentation, die dem Spiegel vorliegt, heißt es, die Profile seien raffiniert erstellt worden. So wurden stets verschiedene IP-Adressen verwendet, auch die benutzten E-Mail-Adressen seien teilweise ungewöhnlich.

Obwohl man zu Beginn von einer Cyberattacke ausging, könnte es laut Spiegel auch ein Konkurrent sein, der der Reputation von Xing schaden wolle. Intern schließe man aber auch andere Gründe nicht aus. So zum Beispiel eine Einzelperson, die für eine wissenschaftliche Arbeit herausfinden möchte, wie lange es dauert, bis gefälschte Profile gelöscht werden.

Ein Xing-Sprecher sagt, man werde die gefälschten Profile identifizieren und löschen. Der Aufwand sei groß und erfordere in vielen Fällen „Handarbeit“. Zudem habe der Vorstand beschlossen, juristisch gegen Unbekannt vorzugehen.

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Alle Kommentare

  1. Also zunächst heißt es „Städtenamen“ und nicht „Städtenahmen“.

    Zum Thema: Wenn man dann aber hergeht und ganz offensichtliche Fakes meldet, reagiert XING…NICHT.

    Erst auf mehrmalige Nachfrage, warum man sich inmitten klar erkennbarer falscher Profile tummeln muss (für nicht wenig Geld), bekommt man Standardantworten.

    Also quo vadis, XING? So geht’s nicht…

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