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Axel Springer investiert in Ashton Kutchers Blog „A Plus“

Ashton Kutcher (l.), Springer CEO Mathias Döpfner
Ashton Kutcher (l.), Springer CEO Mathias Döpfner

Hollywoodstar Ashton Kutcher kann einen Überraschungserfolg als Verleger feiern, der dem 37-Jährigen wohl kaum einer zugetraut hätte: Sein Blog A Plus bringt es binnen eines Jahres auf 50 Millionen Leser – und eine Bewertung von 30 Millionen Dollar. Nun sammelte A Plus in einer neuen Finanzierungsrunde 3,5 Millionen Dollar ein. Zu den Investoren zählt auch ein deutsches Verlagshaus: Axel Springer.

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Spätestens nach der grandios gefloppten Steve Jobs-Verfilmung  „jOBS“ ist die Frage erlaubt, welche Karriere von Ashton Kutcher inzwischen eigentlich besser läuft: die als Schauspieler oder die als  Tech-Großinvestor. Der 37-Jährige hat schließlich sehr frühzeitig in Überflieger wie Airbnb und Uber oder boomende Start-ups wie Path, Flipboard und Gidsy investiert.

Und dann war da noch die Sachen mit der ersten Million Twitter-Follower: 2009 überrundete Kutcher tatsächlich den Breaking News-Kanal von CNN mit seinem Account @aplusk, der es bis heute auf auf knapp 17 Millionen Verfolger bringt.

Von null unter die US-Top 50 in einem Jahr: „A Plus, das Blog, das keiner kennt“

Der Account-Name, der die Initialen Kutchers enthält, wurde zum Markennamen: Es folgte ein gleichnamiges Instagram-Konto und – relativ spät – 2014 ein Blog, bei dem nur das ‚k‘ im Namen fehlte: A Plus. Nach einem Jahr, in dem wenig passierte, hob Kutchers  Kuriositäten-Blog („Wenn Ihr umzieht, werdet Ihr über diese zehn Dinge staunen“), das ein bisschen eine Buzzfeed-Alternative daherkommt, plötzlich ab.

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Auf enorme 50 Millionen Leser bringt es A Plus nach eigenen Angaben inzwischen – und zählt damit zu den fünfzig bestbesuchten Webseiten der USA!  Damit ist „das Blog, das keiner kennt“ (Business Insider) bereits größer als Viral-Konkurent Upworthy, das Promiportal TMZ oder die Nachrichtenseite Fox News.

Rapper Lil‘ Wayne und Nicki Minaj  – und Axel Springer investierten

Zeit also zu investieren, solange die Bewertung noch nicht vollkommen durch die Decke gegangen ist, dachten sich offenkundig Wagnisfinanzierer und Prominente, zu den etwa die Rapper zu Lil‘ Wayne und Nicki Minaj zählen sollen, und steckten 3,5 Millionen Dollar zu einer kolportierten Bewertung von 30 Millionen Dollar in Kutchers Blog, wie der Business Insider berichtet.

Und dann taucht in der illustren Geldgeber-Liste noch ein Name aus Deutschland auf, der gerade selbst in den Business Insider investierte: Axel Springer. Welchen Anteil die Berliner zur Finanzierungsrunde von 3,5 Millionen Dollar beisteuerten, ist unklar, das Investment zeigt jedoch: Das Jahr im Silicon Valley hat bei Springer Interesse an US-Internet-Unternehmen offenkundig geschärft.

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