Anzeige

Facebook wird zur Bank: Messenger ermöglicht Geld-Transfer zwischen Freunden

facebook_geld.jpg

Kleine Transaktionen erhalten die Freundschaft: Künftig soll es Nutzern des Facebook-Messengers möglich werden, einander kostenlos Geld zu überwiesen. Mal eine Kino- oder Konzertkarte vorstrecken oder einfach alte Schulden begleichen – klappt künftig über den Facebook Messenger mit ein paar Klicks. Zumindest erst mal in den USA.

Anzeige
Anzeige

Dafür also wurde der frühere PayPal-Chef David Marcus von Facebook abgeworben: um ein mobiles Bezahlsystem nach dem Vorbild der eBay-Tochter aufzubauen. Ein amerikanischer Informatikstudent hatte das neue Facebook-Feature während der Testphase bereits im vergangenen Oktober entdeckt und mit Screenshots dokumentiert.

CEO Mark Zuckerberg hatte schon vor Monaten verkündet, Facebook werde verstärkt an einem Bezahlsystem arbeiten, das in der eigenen Messenger-App integriert wäre. Der ehemalige PayPal President David Marcus, den Facebook erst im vergangenen Juni abgeworben hatte, wurde entsprechend als Chef der App verpflichtet.

Kostenloser Geldtransfer unter 500 Millionen Messenger-Nutzern

Das Königsprojekt in Menlo Park dürfte schon in den kommenden Monaten für Nutzer in den USA ausgerollt werden. Facebook-Freunde, die ihre Kreditkartendaten von Visa oder Mastercard beim weltgrößten Social Network hinterlegen, können dann über den Messenger nicht nur warme Worte, Emoticons und Fotos miteinander teilen, sondern auch Bares. Lästige Kontoverbindungen fallen weg, mit ein paar Klicks fließt das Geld, wie Facebook im Promotion-Video erklärt.

Anzeige

Der Rollout der kostenlosen Messenger-Bezahlfunktion soll stufenweise in den nächsten Monaten erfolgen, berichtet das Wall Street Journal, das den Scoop verbreitete. In den USA boomt die Transaktion per App: Bei Snapchat bezahlen Nutzer bereits mit Snapcash, doch vor allem eine weitere eBay-Tochter erfreut sich immer größerer Beliebtheit – die Bezahl-App Venmo.

David Marcus konnte sich den wachsenden Erfolg des Bezahldienstes für Privatleute so jahrelang aus nächster Nähe anschauen – und wendet die Blaupause nun beim nach Google zweitwertvollsten Internetkonzern an.

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*