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Sat.1-Chef Nicolas Paalzow: Vorabendserie „Newtopia“ ist ein „voller Erfolg“

Sat.1-Geschäftsführer Nicolas Paalzow
Sat.1-Geschäftsführer Nicolas Paalzow

Sat.1-Geschäftsführer Nicolas Paalzow bezeichnet die neue Vorabendreihe "Newtopia" trotz abgeflachter Quoten als "vollen Erfolg". Die Marktanteile am Vorabend hätten sich verdoppelt, sagte Paalzow im Interview mit der dpa.

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Der „Newtopia“-Einstieg war gut, danach flachte die Zuschauerkurve ab. Sind derzeit 10 bis 11 Prozent Marktanteil beim jüngeren Publikum auf die Dauer zufriedenstellend, auch wirtschaftlich?

Nicolas Paalzow: „Newtopia“ ist ein voller Erfolg für Sat.1. Mit durchschnittlich 12,3 Prozent nach drei Wochen haben wir den Marktanteil auf dem wichtigen Slot am Vorabend verdoppelt. Im Schnitt sehen über zwei Millionen Zuschauer täglich zu. Und im Herbst werden wir mit unserer neuen täglichen Vorabendserie weiter dafür sorgen, dass Sat.1 2015 wachsen wird.

Newtopia sollte dem Fernsehen eine neue Farbe geben. Dabei sieht es in weiten Teilen so aus, als gehe es wie bei „Big Brother“ oder im Dschungelcamp eher um die Befindlichkeiten der Bewohner denn um die Vision des das großen neuen Wirtschafts- und Gemeinschaftsmodell.

Natürlich erzählen wir auch emotionale Geschichten rund um den Fortschritt des Projekts „Newtopia“, aber die Vision von einer neuen Gesellschaft nimmt mit den ersten Fortschritten der Pioniere mehr und mehr Raum ein. Der Erfolg von „Newtopia“ zeigt auch sehr deutlich die Strahlkraft des Mediums Fernsehen: Ein solches Projekt umzusetzen in dieser technischen, organisatorischen und inhaltlichen Dimension, das kann eben nur TV!

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Wie hoch ist die Resonanz bei Newtopia.de? Ist die Netzgemeinde aufgeschlossen?

Auch im Netz ist „Newtopia“ mit über neun Millionen Videoviews seit Start sehr erfolgreich.

(die Fragen stellte dpa-Redakteur Carsten Rave)

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Alle Kommentare

  1. An dem Tag, an dem Carsten Rave mal kritisch und hartnäckig fragt, kommt der Osterhase im Weihnachtskostüm angehoppelt. Das Ganze ist natürlich Schmarrn. Die Quoten gehen deutlich runter, die gesamte Sache wird ein Fiasko. Der Holländer war geschickt genug, seine Produktionsfirma schnell noch zu verkaufen.

    Bei P7Sat1 können die alles: Parfümfirmen übernehmen zum Beispiel, auf diese Weise Gewinne machen können die auch (und das ist ja das Wesentliche). Nur vom Fernsehen, davon haben die Buchhalter-Bosse nun wirklich gar keine Ahnung.

    Da wird tatsächlich vor einem Produktionsauftrag kühn kalkuliert, ob und wie viel Gewinn eine einzelne Sendung abwerfen wird. Anders können sie die Qualität eines Formates ja auch gar nicht bewerten. Und am Ende senden sie dann kompletten Unsinn, bei dem sie auch noch draufzahlen.

    Sie schmücken sich derweil mit exotischen Titeln wie – kein Witz – „Executive Vice President Corporate Office & Communications“ und machen alle einen auf dicke Hose.

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