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Tilo Jung erklärt seinen Instagram-Fehltritt: „Ich habe eine große Klappe. Auf die bin ich gefallen.“

Tilo Jung und sein Instagram-Fehltritt (Foto Jung: dpa)
Tilo Jung und sein Instagram-Fehltritt (Foto Jung: dpa)

Krautreporter und Videoblogger Tilo Jung hat auf seinem Facebook-Profil eine ausführliche Stellungnahme zu seinem Instagram-Fehltritt veröffentlicht. Darin entschuldigt er sich öffentlich und erklärt, in welchem Zusammenhang er die Fotoserie von einer Frau, die auf den Boden getreten wird, veröffentlicht hat.

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Ich weiß, dass ich den Shitstorm zu recht abbekommen habe. Solch ein Bild (http://bit.ly/1C1U2mm) öffentlich hochzuladen, war richtig dumm. Deswegen möchte ich heute nochmals um Entschuldigung bitten.

So schreibt Tilo Jung in seinem öffentlichen Facebook-Posting. Er veröffentlichte das Bild am Weltfrauentag und löste damit einen Shitstorm aus, einige Nutzer forderten seinen Rauswurf bei den Krautreportern. Die Krautreporter verurteilten die Veröffentlichung des Bildes und verordneten Tilo Jung eine Veröffentlichungspause, er bleibt aber Redaktionsmitglied.

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In seinem Facebook-Posting gibt sich Jung nun angemessen zerknirscht:

Ich habe eine große Klappe. Auf die bin ich gefallen. Ich werde über die Zeit beweisen müssen, dass ich verstanden habe, dass es ein Fehler war, den ich erst noch verarbeiten muss.

Er erklärt auch, warum er das Foto auf Instagram veröffentlicht hat. Das Bild, das vor einigen Monaten in seiner Timeline aufgetaucht sei, habe ihn an einen Weltfrauentag erinnert, den er mit Freundin in Kapstadt verbracht hat:

Es erinnerte mich an diesen Frauentag in Kapstadt und ich wollte meine Erinnerung mit meinen Freunden teilen, die den Bezug verstanden. Wir lachten. Für alle anderen, für die Öffentlichkeit ist dieser Bezug überhaupt nicht gegeben. Das war dumm.

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Alle Kommentare

  1. Ich staune immer wieder, wie viele (vermeintlich) politisch überkorrekte Wutbürger im Netz herumlaufen und ich staune noch viel mehr darüber, dass diese ja scheinbar auch eine gewisse Meinungshoheit auf sich vereinen.

    Das Bild war ein Joke. Er fand’s lustig (sie wohl auch) – ich übrigens auch, es hat nichts mit Gewalt an Frauen zu tuen, sondern mit einer (so sieht es jedenfalls aus) funktionierenden Beziehung, die sich selbst nicht zu erst nimmt und wo zwei Leute einfach keinen Stock im A**** haben.

    Die Entschuldigung war unnötig und gibt den ganzen LappenINNEN (sorry, ist so!) eine Berechtigung an einer Stelle, wo es keiner bedarf.

  2. Es ist ja schon schlimm genug, wenn wenn die Einfältigen und Minderleister, die bei allem und jedem „ich auch!“ piepsen, bei den läppischen privaten Bildchen in Hyperventilation verfallen. Billiger kommt man als feministische Glaubenskriegerin nicht in die Zeitung. Mit der umgekehrten Konstellation – Frau tritt Mann – wäre das schon schwieriger. Obwohl es ja die „Geistes“-Welt der Gender-Gläubigen viel eher trifft.
    Noch mehr Kopfschütteln kommt freilich auf, wenn man sieht, dass die politisch korrekte Hysterie praktisch ausschließlich Medienleute erfasst hat. Das sind die, denen die Leser in Scharen weglaufen, die im GfK-Ranking ganz unten bei Politikern und Finanzbetrügern angelangt sind, die selbst vom Problembären Kümmert aus dem Saal verwiesen werden – und die offenbar nach jedem Strohhalm greifen, der ihnen hingehalten wird.
    Oh, ihr Heuchler! O, ihr Versager!
    Und an den zur medialen Schlachtbank Geführten: Es ist der Mittelfinger links! Trau Dich!

  3. Jesches, was ist denn los mit euch?
    Ich versteh weder warum man sich für sowas entschuldigen solle, noch warum Menschen deswegen einen Shitstorm starten.
    Das ist eine komische Collage die man nicht mal ansatzweise als „Angriff“ zählen kann.
    Was für ein weinerliches Pinzchen muss man bitte sein?
    „mehr als dummes Foto“
    Was ist denn los mit euch?
    So Probleme möchte ich gerne mal haben.

  4. Ganz ehrlich: Da hat jemand (den Fehler begangen und) ein privates Foto als „Privatwitz“ für Freunde hofgeladen. Diese werden wohl seine Referenz verstehen. Alle anderen missverstehen das Bild. Ja, da ist ärgerlich. Ja, das hätte er nicht tun sollen.
    Aber einen „shitstorm“ (sic!) ist die Sache nicht wert.

  5. Diese Entschuldigung kann man einem puberitierenden Jungen abnehmen, nicht aber einem erwachsenen „Journalisten“. Ich hoffe, dass Krautreporter sich von diesem „Kollegen“ trennt. Es wird ein nächstes Mal geben, dann begibt er sich wieder in Büßerhaltung usw. Offensichtlich handelt es sich bei dem jungen Mann um Mamas Liebling, Einzelkind oder Nesthäkchen – man kennt diese Generation mittlerweile zur Genüge und hat langsam die Nase voll davon!

  6. Ich kann ihn vorher nicht und interessiere mich für ihn danach auch nicht. Ich finds aber gut, dass er so offensiv mit der Sache umgeht und sein mehr als dummes Foto (ein Witz war es ja nie) scheinbar aufrichtig bereut.

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